11.10.2010, 11:10 Uhr | AFP, bab
Aldi und Penny senken die Preise, doch unterm Strich wird es teurer (Foto: ddp) (Quelle: ddp)
Aldi macht es vor und die gesamte Branche zieht nach: Am Samstag senkte der Marktführer die Preise für eine Reihe von Produkten und keine 24 Stunden später lancierten Norma und Penny beinahe identische Meldungen. Doch die sogenannte "neunte Preissenkungsrunde" hat einen gewaltigen Haken: unterm Strich steigen die Preise bereits seit Monaten.
Billiger werden bei allen Discountern bereits ab der kommenden Woche nahezu dieselben Produkte: Tiefkühl-Pizza, verschiedene Sorten Aufschnitt, Joghurt, Zucker sowie Toilettenpapier und Haushaltstücher. Bei einigen Produkten wird mit Preisnachlässen von bis zu 20 Prozent geworben. Was in den Prospekten und Ankündigungen nicht auftaucht sind Produkte, deren Preise anziehen. Beobachter weisen darauf hin, dass die Preisentwicklung bei den Lebensmitteldiscountern immer unübersichtlicher geworden ist.
Licht ins Dunkel bringen die neuesten Daten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), die aufschlüsselt wo die versteckten Preistreiber liegen. Verbilligt haben sich laut den Marktforschern innerhalb eines Jahres vor allem alkoholfreie Getränke (-9,5%) und Kosmetika (-9,3%), aber auch Wasch- und Putzmittel (-1,9%) sowie Fleisch und Wurst (-1,6%). Deutlich zugelegt haben hingegen die Preise für Obst und Gemüse (+11,4%) sowie Kaffee und Tee (+6,4%). Verteuert haben sich laut GfK auch Süßwaren (+1,9%) sowie Milch und Milchgetränke, Joghurt und Quark (+2,2%).
Ermittelt werden diese Daten über den "Consumer Scan", bei dem europaweit 120.000 Personen ihre Einkaufsdaten eingeben. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse erscheint monatlich im frei zugänglichen "Consumer Index", der den Discountern seit Mitte des Jahres steigende Preise bescheinigt. Im Juni zogen die Preise gegenüber dem Vorjahr demnach durchschnittlich um 1,4 Prozent an, im Juli um zwei Prozent und im August noch einmal um 1,3 Prozent. Nach außen hin mag der Preiskrieg über Prospekte also munter weitergehen, Verbraucher sind angesichts dieser Zahlen dennoch gut beraten, beim Einkauf genau zu vergleichen.
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Quelle: AFP , bab
Uwe schrieb:
am 10. Oktober 2010 um 16:44:07
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ALDI
So langsam müsste doch jeder in Deutschland gemerkt haben, dass die Preisschraube nach unten keinen Spielraum mehr lässt. Alle müssen
doch vom Verkauf leben können - ist dies denn überhaupt noch möglich - und - ich spare bei meinen Vollsortimenter genauso wie bei ALDI, denn dort gibt es überall die ALDInativen wie Ja oder Gut & Günstig Produkte. Da spare ich wirklich und brauch in der Regel nirgend woanders mehr hin.
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Nemesis schrieb:
am 10. Oktober 2010 um 16:39:19
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Rentner Null Runde
Selber Schuld,wer hier über Teuerung und über fehlender Erhöhung der Rente meckert weil er die Preise wegen der
Eerhöhungen nicht mehr zahlen kann. Jammert jetzt nicht,ihr habt sie doch gewählt,die FDP,CDU/CSU und ihr werdet sie in Eurer Dummheit das nächste mal wieder wählen denn die dümmsten Kälber wählen sich ihre Metzger immer selber.
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tom1658 schrieb:
am 10. Oktober 2010 um 16:37:33
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Preise
Aus dem Jahre 2000 habe ich einen Kassenbon aufgehoben mit 25 Lebensmittelprodukten. Jedes Jahr habe ich die gleichen Produkte im
Dezember gekauft. 2000 zu DM-Zeiten = 67 DM. Heute, im Jahre 2009, habe ich für die gleichen Produkte ca. 59 Euro gezahlt. Preissteigerung ca. 85 %. Lohn und Gehalt sind aber seit 2000 bis 2009 nur um ca. 18 - 28 % gestiegen. Soweit zu den Preisen. Wie sagen unsere Politiker, nur eine gefühlte Inflation denn laut statistischem Bundesamt .....! Nun wer VERARSCHT wen?
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