15.10.2011, 11:23 Uhr | AFP, dapd
Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) befürwortet höhere Steuern für Wohlhabende. "Ich persönlich fände eine höhere Steuerbelastung von Gutverdienenden gerecht und auch machbar", sagte DIW-Vorstandsvorsitzende Gert Wagner der "Berliner Zeitung".
Nach Berechnungen des DIW kämen jährlich bis zu sieben Milliarden Euro zusammen, wenn man die rund 350.000 Millionäre in Deutschland mit einer 0,5-prozentigen Vermögensteuer belege, sagte Wagner. Zusammen mit einer moderaten Erhöhung der Erbschaftsteuer und einer höheren Einkommenssteuer für Besserverdienende könne man auf Einnahmen von 15 Milliarden pro Jahr kommen.
Auch in der Politik mehren sich die Stimmen für eine höhere Besteuerung der Reichen: Die Grünen wollen bei einer Regierungsbeteiligung im Bund die Steuern für Reiche erhöhen. Gefordert werde eine Anhebung des Spitzensteuersatzes von 42 auf 49 Prozent für Einkommen ab 80.000 Euro im Jahr, berichtete die "Frankfurter Rundschau" unter Berufung auf einen Antrag des Bundesvorstands für den kommenden Bundesparteitag.
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Die Partei beziffert darin die Mehreinnahmen durch einen erhöhten Spitzensteuersatz auf rund fünf Milliarden Euro. "Grünes Ziel ist, dass starke Schultern wieder mehr Einkommenssteuer zahlen", zitierte die Zeitung aus dem Papier.
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Quelle: dapd , AFP
MK schrieb:
am 31. Januar 2012 um 12:21:55
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Reichensteuer
Ganz meiner Meinung. Die hoch bezahlten Sportler nicht vergessen. Wenn sowas kommt sind alle "Reichen" eh gleich im
Ausland. Über die Progression erwischt es dann alle. Lasst die Leute mit Geld es doch ausgeben. So würde die Binnennachfrage erhöht und Arbeitsplätze geschaffen. Dann hätten alle was davon.
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Bürger schrieb:
am 4. Januar 2012 um 14:50:05
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DIW CHEF
Na, Her DIW-Chef - wer ist in Ihren Augen reich? Ab wann ist man reich? Für mich sind Sie selbst sehr reich! Mit 10 % von Ihrem
Einkommen könnten die meisten Familien sehr gut leben u. es würde sich keiner beschweren! Na, dann geben Sie doch mal als erster wenigstens die Hälfte Ihres Einkommens ab! Als Beispiel voran - vielleicht folgend Ihnen ja dann noch die Politiker. Damit wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung gemacht!
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