28.07.2010, 14:10 Uhr | dpa
Deutschland ist derzeit die Konjunktur-Lokomotive in Europa. Für das zweite Quartal erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ein Wachstum von 1,1 Prozent zum Vorquartal. "Das ist ein Spitzenwert im Euroraum", heißt es im monatlichen DIW-Konjunkturbarometer, das in Berlin veröffentlicht wurde. Aufs Jahr hochgerechnet entspricht dies einem Wachstum von 4,5 Prozent. Damit erreiche die Aufwärtsbewegung ihren vorläufigen Höchststand. Im dritten Quartal werde die Dynamik nachlassen. Das DIW rechnet für die Monate Juli bis September mit einem Plus von 0,5 Prozent.
Im ersten Vierteljahr 2010 war das Bruttoinlandsprodukt preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent gewachsen. Das Statistische Bundesamt berichtet am 13. August über die Wirtschaftsleistung in zweiten Quartal.
"Hinter dem hohen Wachstum steht vor allem die positive Entwicklung des Außenhandels", sagte DIW-Konjunkturexperte Ferdinand Fichtner. Die exportorientierten Industriezweige seien die Hauptgewinner des Aufschwungs. So liege die Produktion in der Automobil- und Chemieindustrie bereits wieder in der Nähe alter Höchststände aus der Zeit vor Beginn der Konjunkturkrise 2008. Auch der Maschinenbau habe im Vergleich zum Vorjahr einen Gutteil des Einbruchs wettmachen können. Dagegen entwickele sich die inländische Nachfrage trotz der günstigen Situation auf dem Arbeitsmarkt bisher zurückhaltend.
Quelle: dpa
Beate schrieb:
am 29. Juli 2010 um 09:29:29
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@ HRW
solange die Regierung diese 1€ und 400€ Jobs und Leiharbeit fördert und fordert sogar gutheißt, die Leute panische Angst haben AL
oder H4 zu werden, wird es doch den Firmen Leichtgemacht Leute zu bekommen die für Hungerlohn arbeiten und sogar von der Regierung gefordert das die Leute dafür arbeiten sollen und manche auch keine andere Chance haben um zu überleben. Da wird es natürlich auch schwer den Wachstum mit anzukurbeln, selbst wenn die Leute es möchten
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HRW schrieb:
am 28. Juli 2010 um 18:36:28
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Konjunktur
Warum, werden jetzt die maroden Kanäle und Staßen repariert? Werden die kaputten Schulen renoviert? Werden endlich die 1€-Jobs
der Kommunen abgeschafft, zugunsten richtiger Arbeitsplätze? Wo bleibt denn das viele Geld, kassieren es die Banken mit ihren Wucherzinsen (Staatsverschuldung)? Oder planen die Politiker ihre nächste Diätenerhöhung? Und warum erpressen die Firmen von der Regierung und vom Arbeitsamt neu Beschäftigungen auf (Sklaven)Leiharbeiterbasis anstatt diese massiv herunterzufahren?
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Theodor schrieb:
am 28. Juli 2010 um 18:09:41
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Aufschwung abgeschlossen ?
Die derzeitige Regierung ist voll in der Hand der Industrielobby und sorgt dafür
dass es den Firmen bezüglich
der Lohnkosten gut geht. Das geht zu Lasten der Binnennachfrage - insbesondere auch wegen der Eskapaden der Bundesregierung(en) in der Energiepolitik.
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