15.04.2011, 13:50 Uhr | dpa-tmn
Auch Azubis sollten den Dresscode beachten. (Foto: Archiv)
Der erste Tag im allerersten Job - und was anziehen? Berufsstarter wollen meist nicht auffallen, aber trotzdem etwas Besonderes tragen. Junge Auszubildende können bei der Kleiderwahl viel falsch machen - vor allem, wenn sie zu freizügig gekleidet sind, sagt Visagistin und Etikette-Trainerin Heike M. Falkenstein aus Trier. Wir verraten, wie Lehrlinge mit ihrem Outfit nicht in Fettnäpfchen tappen.
"Wenn die Damen sich für ihr Berufsleben einkleiden, sollten sie sich immer, wenn sie einen Rock kaufen, darin in der Umkleidekabine vor einen Spiegel setzen. Welche Einblicke gewährt man dann?", lautet der Rat von Expertin Falkenstein. Röcke sollten so lang sein, dass der Saum mindestens auf Kniehöhe endet.
"Im Dekolleté darf kein Brustansatz zu sehen sein", empfiehlt Falkenstein. Auch Stöckelschuhe mit zu hohen Absätzen hält sie für unangemessen. Niedrigere Absätze sollten auch nicht klackern, dagegen gibt es beim Schuster gummierte Kunststoff-Absätze.
Weibliche und männliche Auszubildende stecken in der Lehre oftmals mitten in der Pubertät. Dann sprießen bei vielen Pickel. "Aus Etikette-Sicht betrachtet, sollte man sich immer so benehmen und geben, dass man andere nicht stört. Etwa eine Aknehaut - es tut mir leid - sieht unangenehm aus", erläutert Falkenstein. "Es gibt Mittel, mit denen man das dezent und hautverträglich abdecken kann." Eine Vorgabe, dass Frauen und Mädchen sich im Job schminken müssten, sei das aber nicht. "Das muss jede Frau für sich persönlich entscheiden." Generell sollten Mädchen im Büro dezente Make-up- und Nagellackfarben vorziehen.
Männliche Azubis können mit ihrer Kleidungswahl in weniger Fettnäpfchen treten als weibliche - aber es gibt sie. Sie sollten sich besonders Gedanken über die Wahl der Klamottenfarbe machen. Passen eher gedeckte Farben? Was hält wohl mein Chef von einem orangenen T-Shirt? "Wenn ein junger Mensch in einem flippigen Werbeunternehmen arbeitet, kann er ruhig mit einem T-Shirt in Pink und in Turnschuhen kommen. Das ist dort in Ordnung", betont Falkenstein. "Aber in der Steuerberatungskanzlei ist das unangebracht."
Geht es nach den Modedesignern ist die Jeans vielerorts erlaubt - in der derzeit angesagten Kombination mit Sakko oder Blazer auch im Büro. Das sieht auch die Expertin so: "Jeans sind salonfähig. Aber sie müssen sauber und gebügelt sein. Das heißt nicht, dass sie Bügelfalten haben müssen, sondern einfach keine ausgebeulten Knie."
Gegen Fettnäpfchen kann man sich einfach wappnen: Vorher den Ausbilder anrufen und nach dem Dresscode fragen. Das mache gleich einen guten Eindruck: "Das ist bei den Betrieben willkommen, denn es zeigt, jemand macht sich Gedanken", erklärt Falkenstein.
Wer dann doch am ersten Arbeitstag zum falschen T-Shirt gegriffen hat, muss deshalb noch nicht um die Karriere fürchten, so die Etikette-Fachfrau. Sie rät, es einfach am nächsten Tag besser zu machen: "Ein Satz der Entschuldigung ist auch angebracht. Man sollte diese Entschuldigung aber nicht ausarten lassen. Einmal ein 'Oh, tut mir leid, da habe ich mich mit meiner Kleidung vertan' reicht völlig."
Quelle: dpa-tmn
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Die 58-jährige Gina Rinehart ist Bergbau-Unternehmerin. zum Video