21.12.2010, 14:37 Uhr | AFP, dpa-AFX
Das glitzernde Emirats steckt im Schuldensumpf (Foto: imago) (Quelle: imago)
Das Emirat Dubai und seine Staatsunternehmen plagen Milliardenschulden. Erst vor wenigen Tages gab es an der Spitze des staatlichen Firmenkonglomerats einen Führungswechsel. Und kurz danach tauchten Gerüchte auf, nach denen das neue Management zum Schuldenabbau sogar den Verkauf von Prunkstücken wie der Fluggesellschaft Emirates erwägt. Nun kam das Dementi aus dem Emirat, doch das Schuldenproblem bleibt.
In Medien war berichtet worden, dass das Emirat durch Teilverkäufe von Anteilen etwa an der Londoner Börse, dem Hafen DP World und der Airline Emirates seine Schulden abbauen wolle. Der Verkauf sollte rund 20 Milliarden US-Dollar in die Kassen der Staatsfirmen wie Dubai World spülen.
Der Vorsitzende des Internationalen Finanzzentrums Dubai, Ahmad Humaid al-Tajer, dementierte diese Medienberichte. Angesichts der Milliardenschulden des Staatskonglomerats von rund 60 Milliarden Dollar, bleibt aber die Frage unbeantwortet, wie die Schulden in absehbarer Zeit weiter reduziert werden können.
Jahrelang stand das Emirat mit seinen Luxushotels und gigantischen Bauprojekten wie den künstlichen Inseln im Fokus der Öffentlichkeit. In Zuge der Finanzkrise platzten aber die hochfliegenden Pläne. Im November 2009 mussten die Scheichs die Gläubiger um Zahlungsaufschub bitten. Das stürzte die internationalen Bösen in Turbulenzen.
Nur ein Milliardenkredit des Nachbars Abu Dhabi konnte damals das Schlimmste verhindern. Inzwischen konnte Dubai mit seinen Hauptgläubigern eine Umschuldung auf den Weg bringen. Danach werden rund 25 Milliarden Dollar erst in fünf bis acht Jahren fällig. Dafür musste sich das Emirat verpflichten, Besitz zu verkaufen. Doch gegenwärtig ist das Misstrauen der Investoren gegenüber Dubai hoch. Es ist daher fraglich, ob für viele der Unternehmen gegenwärtig ein akzeptabler Verkaufspreis erzielt werden kann.
Wie nervös das Emirat angesichts der Probleme mittlerweile ist, zeigt der Wechsel an der Spitze der Staatsholding. Sultan Ahmed bin Sulayem, der als der Baumeister des Emirats gilt, musste seine Stuhl Mitte Dezember räumen. Neuer Chef wurde Sultan Ahmed bin Sulayem, der bislang für die Fluggesellschaft Emirates zuständig war.
Emirates gilt im Gegensatz zu vielen anderen Projekten der Scheichs als äußerst erfolgreich. Die Airline ist in den vergangenen Jahren gewachsen und macht vor allem auf der Langstrecke Platzhirschen wie der Lufthansa zunehmend Konkurrenz. Kein Wunder, wenn nun dessen Chef zugetraut wird, Dubai World aus der Krise zu führen.
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Quelle: dpa-AFX , AFP
deutsche mark schrieb:
am 7. Januar 2011 um 23:45:53
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dubai etc.
Dubai wird sein tafelsilber nicht verkaufen, es hat nämlich keines mehr.
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Deutsche Bank schrieb:
am 21. Dezember 2010 um 20:00:59
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Indiengeschäft
Mich wundert es was die Presse weiss. In Indien und China werden solche Informationen, bei überwachtem Internet in grossen
Roten Leitz Ordnern zu uns, persönlich, von einem Booten gebracht.Fazit; Wenn das so weitergeht werden wir zum richtigen Zeitpunkt unsere Villa im Bergland verhöckern können für 10 Hektar in Dubai. Und da putzt noch die aus Bangladesch Ihr Haus für 2 Euro pro Stunde.Dubai, wir kommen. Katar aussen weg.
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geba schrieb:
am 21. Dezember 2010 um 15:10:59
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Dubai will Tafelsilber nicht verkaufen
Hochmut kommt vor dem Fall und Größenwahn hat sich noch nie ausgezahlt.
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