25.01.2012, 09:35 Uhr | dpa, AFP
Deutschlands größter Energiekonzern E.ON hat sich mit den Gewerkschaften auf den weltweiten Abbau von 11.000 Stellen geeinigt. Davon entfallen auf Deutschland rund 6000 Stellen, wie das Unternehmen in Düsseldorf mitteilte. Damit sollen die Kosten bis 2015 auf 9,5 Milliarden Euro gesenkt und so mehr Spielraum für Investitionen geschaffen werden. Der Konzern, der mit den Folgen des Atomausstiegs zu kämpfen hat, einigte sich mit den Gewerkschaften Ver.di und IG BCE auf einen entsprechenden Tarifvertrag. Die Arbeitsplätze sollen weitgehend ohne betriebsbedingte Kündigungen sozialverträglich wegfallen. Ein Stellenabbau in dieser Größenordnung war bereits seit Monaten geplant und ist damit nun besiegelt.
Die Vereinbarung sieht Vorruhestandsregelungen, Abfindungen, die Gründung einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft sowie die Einrichtung einer Transfergesellschaft vor. Ziel sei es vor allem, die Mitarbeiter zu qualifizieren und in neue Beschäftigung zu bringen. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis 2016.
Die E.ON-Aktie reagierte auf die Meldung am Abend mit einem kleinen Aufschlag. E.ON hat wegen des Atomausstiegs bis 2022 Verfassungsklage eingereicht und hofft auf Milliarden-Entschädigungen vom Bund. Nach der Katastrophe von Fukushima im März 2011 hatte E.ON in Deutschland zwei ältere Atommeiler stilllegen lassen müssen. Die Klage in Karlsruhe richte sich ausdrücklich nicht gegen die Energiewende, hatte das Unternehmen betont. Der Energieriese plant Milliarden-Investitionen in den Ausbau der Erneuerbaren Energien.
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Ver.di-Vorstandsmitglied Erhard Ott erklärte, er sei gelungen, den Kollegen "ein hohes Maß an sozialer Sicherheit und Zukunftsperspektiven zu geben". Die Sozialpartnerschaft habe sich bewährt, sagte der Tarifvorstand der Gewerkschaft Bauen Chemie Energie, Peter Hausmann.
Quelle: dpa , AFP
THAL schrieb:
am 25. Januar 2012 um 09:21:21
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@Ansgar,@Kernbeißer, D ist nicht sicherer geworden !
Arbeitsplätze ins Ausland verlagert, Gewinn ins Ausland transferiert, Radioaktivität
immer noch da, Endlager immer noch gesucht, Sicherheit in Europa nicht besser als zuvor, Sonnenstrom im überfluß da wenn ich ihn nicht brauche. Vernunftbegabte hätten die Alternativen Energien ausgebaut und dann die AKW's abgeschaltet. Populisten handeln so wie unsere Regierung ohne langfristiges Konzept. Einfach Konteptionslos und wir alle zahlen immer nur dafür. D ist nicht besser sondern nur teurer geword
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Jutta schrieb:
am 25. Januar 2012 um 09:13:34
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Stellenabbau EON
Ich habe dasselbe bei einem anderen Konzern mitgemacht und keine Sekunde bereut. Mit 54 Jahren bin ich ausgeschieden,bin
heute 61 Jahre und genieße meine Rente von 1700 Euro. Wer weiß wie alt man wird. Wenns Geld stimmt sollte man aufhören. Es gibt wichtigere Sachen als Arbeiten gehen.
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E.On Egon schrieb:
am 25. Januar 2012 um 09:07:30
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Stellenabbau
Eür mich als 56 jähriger bedeutet der Stellenabbau einen sechser im Lotto. Ich habe schon immer von einem Wohnmobil getreumt
mit dem ich die Welt bereisen kann. Der Traum ist in greifbarer Nähe gerückt. Ich versuchr jetzt mit dem Betriebsrat für mich das höchste rauszuholen und dann bin ich weg. Ein Leben ohne Stress und Arbeitsdruck wartet auf mich.
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