21.02.2010, 13:25 Uhr | dpa-AFX
Millionen Kunden des Energiekonzerns E.ON müssen von Mai an in Deutschland mehr für ihren Strom bezahlen. Der Versorger will die Strompreise im Schnitt um 4,2 Prozent erhöhen, sagte ein Sprecher in München. Der Versorger begründete die Steigerungen mit den höheren Kosten für die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien und den erhöhten Netzentgelten. E.ON hatte zuletzt vor rund einem Jahr die Preise angehoben.
Die Belastungen der neuen Preisrunde fallen nach Angaben des Sprechers unterschiedlich aus. So müssen die Privatkunden von E.ON Hanse in Hamburg und Schleswig-Holstein rund 6,5 Prozent mehr zahlen, die Kunden der Regionalgesellschaft Edis in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie von E.ON in Thüringen sollen hingegen von Preiserhöhungen verschont bleiben. Der Sprecher begründete die regionalen Unterschiede unter anderem damit, dass es etwa verschiedene Entgelte für die Stromnetze in Deutschland gebe.
Das Verbraucherportal Verivox rechnet damit, dass rund vier Millionen E.ON-Kunden tiefer in die Tasche greifen müssen. Der Konzern selbst wollte keine genaue Kundenzahl nennen. Keine Preiserhöhung plant E.ON bei seiner Billigstromgesellschaft "E wie einfach".
Nach Verivox-Berechnungen haben mit E.ON nun bereits 255 Grundversorger Preiserhöhungen für dieses Jahres angekündigt. 173 Unternehmen erhöhten bereits zum Jahreswechsel ihre Entgelte, darunter auch die beiden Konzerne EnBW und Vattenfall. Die Preissteigerungen im Januar beziffert Verivox im Schnitt auf 6,2 Prozent. E.ON hatte zum Jahreswechsel versprochen, die Preise bis Ende April konstant zu halten, Konkurrent RWE will bis Mitte des Jahres keine Erhöhungen vornehmen.
Die Verivox-Experten empfehlen den Stromkunden, genau zu vergleichen und zu prüfen, ob ein Wechsel des Anbieters für sie sinnvoll ist. "Der Wettbewerb nimmt zu", sagte eine Sprecherin. So könnten viele neue Anbieter etwa derzeit den Strom viel günstiger anbieten, weil sie von den gesunkenen Preisen an der Strombörse profitierten.
Strom langfristig ein Dagegen haben die großen Versorger ihren Haushaltsstrom in der Regel schon lange im Voraus gekauft. In die neuerliche Stromtariferhöhung fielen etwa noch die deutlich höheren Einkaufspreise vom Sommer 2008, sagte der E.ON-Sprecher. "Es wäre unverantwortlich, den Strom für Privatkunden am kurzfristigen Spotmarkt einzukaufen, weil dieser großen Schwankungen unterworfen ist", sagte er. Der Sprecher wollte sich aber nicht darauf festlegen, ob in den nächsten Jahren die Strompreise sinken werden. "Das hängt von vielen Faktoren ab." Er verwies darauf, dass die Bundesregierung noch an einem Energiekonzept arbeitet. Welche Belastungen oder Entlastungen es beinhalten werde, sei noch völlig unklar.
Quelle: t-online.de , dpa-AFX
Wilhelm58 schrieb:
am 24. Februar 2010 um 22:01:25
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Strompreise
Also ich bin seid 20 Jahren bei dem selben Stromanbieter (Stadtwerke) und vergleiche regelmäßig die Preise zu andere Anbietern.
Muß aber zugeben, daß dieser zeitweise ein paar ct teurer ist. Allerdings habe ich den Sevice gleich am Ort und brauch mich nicht in langen Telefongesprächen bei Unstimmigkeiten direkt oder per Hotline aufhalten. Auf die Jahre gerechnet ist dieser Anbieter günstig geblieben. Somit halte ich von viel hin und her wechseln nichts.
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M schrieb:
am 23. Februar 2010 um 11:11:18
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hmm
also wir hatten gestenr von usnerem Stromlieferant auch nen Brief im Briefkasten, der senkt alerdings die Preise XD
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Edgar schrieb:
am 21. Februar 2010 um 13:34:18
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@blinker
So ein Quatsch.Woher haben Sie diese abenteuerliche Information, dass die Stromkonzerne die Preise künstlich in die Höhe treiben
um abzuzocken.Wenn, dann aber bitte mit Belegen.Ich kenn mich zufällig in der Szene aus.Die Stromkonzerne kommen gerade erst so langsam aus den roten Zahlen raus. Es geht ihnen nicht gut.Das ist Fakt, auch schon wegen dem hohen Ölpreis.
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