19.12.2011, 16:45 Uhr | AFP
Der Energiekonzern E.ON will für rund eine Milliarde Euro einen Windpark vor der deutschen Nordseeküste bauen. Der Windpark "Amrumbank West" etwa 36 Kilometer südwestlich der Insel Amrum soll aus 80 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 288 Megawatt bestehen und ab 2015 Strom für etwa 300.000 Haushalte liefern, wie das Unternehmen mitteilte.
Das Projekt gehört nach Angaben von E.ON zu einem Investitionsprogramm, mit dem der Konzern in den kommenden fünf Jahren europaweit sieben Milliarden Euro in den Ausbau erneuerbarer Energiequellen stecken will. Neben dem Windpark vor Amrum plant E.ON auch eine Anage vor der englischen Küste für rund 850 Millionen Euro. Der Windparks Humber Gateway mit 219 Megawatt soll ebenfalls 2015 ans Netz gehen soll.
In der Ostsee südlich von Schweden will der Konzern bis 2013 den Windpark Kårehamn mit 48 Megawatt Leistung und einem Investitionsvolumen von 120 Millionen Euro errichten. "Erneuerbare Energien sind ein zentraler Pfeiler unserer Konzernstrategie und insbesondere Offshore-Wind ist eines unserer Wachstumsfelder", erklärte E.ON-Vorstandschef Johannes Teyssen. "Amrumbank ist unser klares Bekenntnis zur Energiewende in Deutschland."
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Die Genehmigung für den Windpark "Amrumbank West" erteilte das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg nach eigenen Angaben bereits 2004, für den Baubeginn gilt eine Frist bis 1. Mai 2014. Nach eigenen Angaben hat E.ON in Schleswig-Holstein bereits eine Hochspannungsleitung gebaut, die den Anschluss von "Amrumbank West" und anderer geplanter Windparks an das deutsche Stromnetz ermöglicht und die Übertragungskapazitäten stärkt.
In der Nordsee entstehen derzeit mehrere sogenannte Offshore-Windparks. Das BSH hat 21 Projekte genehmigt, die von Energiekonzernen, Stadtwerkeverbünden und Finanzinvestoren realisiert werden. Bei den meisten soll der Bau zwischen 2011 und 2016 beginnen. Strom liefern bereits zwei Windparks im deutschen Teil der Nordsee: der als Testfeld konzipierte Windpark "Alpha Ventus" und der Windpark "Bard Offshore 1".
Quelle: AFP
Aktionär schrieb:
am 17. Dezember 2011 um 13:06:06
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E.ON Wind
Die Windkraftanlagen liefert General Electric zusammen mit AREVA, um die Arbetsplätze zu sichern.
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Windigmann schrieb:
am 17. Dezember 2011 um 13:02:27
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Lob für E.ON
E.ON hat verstanden. Baut weiter bis Sylt und setzt den Hamburgern an der Westseite von Sylt alle 200 m eine Windanlage vor die Nase.
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FT schrieb:
am 16. Dezember 2011 um 21:56:43
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E.ON
Jo, bei 2,... Eur Gewinn ein Skandal ohne gleichen, wenn das in der deutschen Wirtschaft Mode macht...dann geht es den Bach runter-für
alle! Nach den 11000 Entlassungen bei E.on hängen locker noch 60.000-140000 bei den Dienstleistern dran! Sehr beängstigend, da dies ein StaNdbein der deutschen Wirtschaft wahr...
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