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E.ON will sich Energiewende bezahlen lassen

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E.ON will sich Energiewende bezahlen lassen

21.04.2011, 17:01 Uhr | dapd

E.ON-AKW Grafenrheinfeld: Momentan ohnehin abgeschaltet (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

E.ON-AKW Grafenrheinfeld: Momentan ohnehin abgeschaltet (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Deutschlands größter Energieversorger E.ON will sich die Energiewende bezahlen lassen. Konzernchef Johannes Teyssen sagte dem "Energie Informationsdienst" (EID): "Ein vorgezogenes Abschalten (von Atomkraftwerken, Red.) geht nicht ohne Beseitigung aller im letzten Jahr eingeführten neuen Lasten und ohne faire Kompensation zusätzlicher Sonderlasten."

Der Manager betonte, dies sei keine Drohung, sondern der Ruf nach fairer Behandlung aller Akteure. Schließlich seien es die Ersparnisse von Millionen Sparern, Rentnern und Geldanlegern, die über E.ON in die deutsche Energiepolitik investiert worden seien.

Teyssen: Klimapolitik wenig durchdacht

Teyssen warnte allerdings gleichzeitig vor übereilten Schritten in Sachen Atomausstieg. Die meisten derzeit diskutierten Jahreszahlen seien "einigermaßen wenig durchdacht" - sowohl mit Blick auf die Kosten als auch auf den Klimaschutz.

E.ON sei aber zum Diskurs über alle Alternativen bereit. Mit Fairness, Vernunft und Augenmaß könne ein schneller Umbau gelingen, betonte der Manager. Doch dürfe man den Konzern auch nicht überfordern. "Wer uns zwingt, Kraftwerke früher als in allen bis dahin diskutierten Szenarien abzuschalten, der darf die Kernenergie nicht auch noch zusätzlich belasten und gänzlich unwirtschaftlich machen."

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E.ON prüft Klage gegen Brennelementesteuer

Nach Angaben eines Unternehmenssprechers prüft E.ON nach wie vor auch eine Klage gegen die Brennelementesteuer. Der Düsseldorfer Energieriese steht bei seiner Entscheidung bislang aber noch nicht unter Zeitdruck. Erst wenn das seit Ende März wegen Wartungsarbeiten vom Netz genommene Atomkraftwerk im bayerischen Grafenrheinfeld - voraussichtlich im Juni - mit neuen Brennelementen wieder angefahren wird, würde die neue Steuer fällig. Nach Unternehmensangaben soll E.ON in diesem Jahr knapp eine Milliarde Euro an Brennelementesteuer zahlen.

Bei dem von der Bundesregierung verhängten Atommoratorium hatte E.ON im Gegensatz zum Konkurrenten RWE auf eine Klage gegen die Abschaltung der sieben ältesten deutschen Reaktoren verzichtet.


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Quelle: dapd , t-online.de

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Kommentare (91)

zum Forum

Thema: "E.ON will sich Energiewende bezahlen lassen "

Der g. Meckerer schrieb: am 22. April 2011 um 19:45:37
(0) (0) Abkassieren - wie seit Jahren üblich
Wie auch schon beim Betrieb der Atomkraftwerke kassieren die Unternehmen nur ab . Die Bürger bezahlen
überhöhte Strompreise , die Entsorgungskosten und die Lagerung des Atommülls und den Abbau der AKW`s . Nun dürfen keine weiteren Kosten an die Abzockker erstattet / gezahlt werden . Das Abkassieren muß ein Ende haben und durch Gesetze verhindert werden . Atomlobbyisten wie z. B. Kauder müssen aus der Regierung verschwinden .
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alt schrieb: am 22. April 2011 um 19:43:17
(0) (0) Eon
Das sind alles die Grünen Wähler, Die haben alle von diesen Öko Strom nicht die geringste Ahnung. Wir Steuerzahler müssen für die
Windkraftanlagen Herstellung und den Aufbau aufkommen Da diese durch uns Subventioniert werden 100% genauso ist es mit der Solarenergie. Dann bezahlen wir noch die Aufschläge EEG Umlage das diese beiden Wind und Solar nichts bringen da denkt nicht einer drüber nach. Das uns dieser Öko Strom nachher 3mal soviel kosten wird oder noch mehr wissen diese Wähler auch nicht
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Julius schrieb: am 22. April 2011 um 18:39:43
(0) (0) E.on & Co.
Bitte sofort alle Handys und Computer entsorgen, damit wir weniger Stromverbrauch verbrauchen. Strom ist kostbar und sollte sehr teuer werden.

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