17.01.2012, 14:10 Uhr | dpa
Auf die Arbeitnehmer kommen bessere Zeiten zu. Nach Jahren der Lohnzurückhaltung und Verlusten beim Einkommen werden die Reallöhne offenbar spürbar steigen. Die effektiven Stundenlöhne dürften 2012 im Durchschnitt um 2,7 Prozent steigen, so Volkswirte. Bei einer erwarteten Preissteigerung von 1,9 Prozent bliebe ein Reallohnzuwachs von 0,8 Prozent, berichtete die "Frankfurter Rundschau". Und auch in diesem Jahr sind die Aussichten gut, dass die Bürger wieder mehr Geld in ihrer Tasche haben.
Die Zahlen stammen von Heiko Peters, der im wissenschaftlichen Stab des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sitzt. Nachdem sich Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren aufgrund stagnierender Einkommen und steigender Inflation immer weniger leisten konnten, dürfte damit der Aufschwung von 2010 und 2011 auch in den Geldbörsen von Millionen Bürgern ankommen.
Für dieses Jahr erwarten die "Wirtschaftsweisen" eine reale Gehaltssteigerung von durchschnittlich 0,5 Prozent. In den vergangenen Jahren mussten Beschäftigte dagegen immer wieder Reallohnverluste hinnehmen. Auch Commerzbank-Volkswirt Eckart Tuchtfeld erwartet für dieses und nächstes Jahr Reallohn-Steigerungen. Nach seiner Einschätzung dürfte der Zuwachs 2012 deutlich über einem Prozent liegen.
Damit durchbricht Deutschland nach Jahren der Stagnation bei den Einkommen endlich einen Negativtrend. Denn die effektiven Einkommen gingen laut einer Studie des DIW zwischen 2005 und 2010 deutlich zurück. Demnach sank das Realeinkommen eines mittleren Angestellten zwischen 2008 und 2010 um 1,5 Prozent. Seit 2005 ging das Realeinkommen sogar um sieben Prozent zurück - gleichzeitig stieg die Zahl der Beschäftigten in Deutschland insgesamt von 33,4 auf 35,3 Millionen Menschen.
Im Jahr 2000 lag das durchschnittliche reale Bruttoeinkommen bei 2096 Euro. Damit ist das Einkommen binnen zehn Jahren um mehr als sieben Prozent oder rund 150 Euro gesunken. Das macht sich in der Kaufkraft der Bürger deutlich bemerkbar: Nach den DIW-Berechnungen lag 2005 das durchschnittliche reale Bruttoeinkommen aller abhängig Beschäftigten - unter Einbeziehung der Inflation - bei 2087 Euro. Fünf Jahre später habe es nur noch 1941 Euro erreicht. Das heißt, die Kaufkraft sank, die Menschen konnten für ihren Lohn weniger kaufen. Doch 2012 konnte das ganz anders werden.
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Quelle: dpa , t-online.de
tom schrieb:
am 1. Mai 2012 um 10:17:22
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armes deutschland
ja ja mal wieder wirtsch.wunder in germany alles super alles toll wir sind das dümmste volk der erde.lassen uns
fremdsteuern ohne ende.die realit.ist jedoch,je mehr die mediale hirnwäsche (von den bonzen diktierte (wahrheit) ) erzählt wie gut es uns geht,desto schlechter gehts uns im vergleich zu unseren nachbarl.die höchste privatverschuldung der menschen,in ganz europa.haben wir deutsche.schon gewusst?? wie viele arme menschen es hier gibt.gebts nirgens.aber lassen uns weiter verarschen.
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Konrad schrieb:
am 1. Mai 2012 um 09:50:37
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von wegen spürbar höhere Einkommen
Was am 17. Jan. berichtet wurde, ist Ende April bereits Makulatur. Das erste Quartal 12 lässt eine
Stagnation auf den Arbeitsmarkt erwarten. Schnell noch 3 Prozent Lohnerhöhung mitnehmen denn anschließend ist Schluß.
Die Probleme in den Abnehmerländern unserer Waren sind unübersehbar.
Wenn dort gespart wird, schlägt das auf uns - als Exportnation - voll durch.
Die Energiewende in Deutschland tut ein Übriges.
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ralf schrieb:
am 29. April 2012 um 08:55:45
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Witz???
Diese Nachricht muss aus UTOPIA stammen... Noch einmal zur Erinnerung: Wir leben in der Abzockrepublik DEUTSCHLAND !!! Und Dank der
vielen Schwarz / Gelben und Rot / Grünen Wähler wird das Ausplündern mit den fadenscheinigsten Begründungen noch zunehmen !!!
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