10.09.2010, 11:26 Uhr | dpa-AFX
In der Metallindustrie müssen sich die Arbeitnehmer in diesem Jahr mit einer Einmalzahlung begnügen (Foto: ddp)
Trotz der Konjunkturerholung haben sich viele Arbeitnehmer in den ersten Monaten dieses Jahres mit Einmalzahlungen statt dauerhafter Lohnerhöhungen zufrieden geben müssen. Viele Neuabschlüsse im ersten Halbjahr 2010 sahen überwiegend Einmalzahlungen vor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Einmalzahlungen verschaffen den Arbeitnehmern durchaus ein ordentliches Lohnplus. Allerdings hat die Sache einen Haken. Die Zahlungen sind nicht der Teil der Grundvergütung und werden damit auch bei künftigen prozentualen Lohnerhöhungen nicht berücksichtigt. In der chemischen Industrie etwa bekommen die Arbeitnehmer für Mai 2010 bis März 2011 einmalig zwischen 550 und 715 Euro, wie das Statistikamt erklärte. Unternehmen, die nicht wesentlich von der Krise betroffen waren, zahlen demnach zudem einen Konjunkturbonus von 200 bis 250 Euro.
In der Metallindustrie erhalten die Arbeitnehmer demnach in diesem Jahr eine Pauschale von 320 Euro und erst im kommenden eine Tariferhöhung. Dauerhafte Lohnerhöhungen bereits 2010 bekommen dagegen Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst bei Bund und Gemeinden oder im Hotel- und Gaststättengewerbe in Berlin.
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Wie die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung vor wenigen Tagen mitgeteilt hatte, sind Einmalzahlungen in den vergangenen zehn Jahren immer mehr zum Muster geworden, statt die Ausnahme zu bleiben. Bis in die 90er Jahre wurden Einmalzahlungen demnach vor allem genutzt, um die damals meist geringe Zahl an Monaten auszugleichen, die zwischen dem Auslaufen des alten Tarifvertrags und dem Beginn der vereinbarten Gehaltserhöhung lagen. Diese Zeitspannen sind laut der Hans-Böckler-Stiftung in den vergangenen Jahren immer größer geworden.
Quelle: dpa-AFX
Werner schrieb:
am 10. September 2010 um 12:16:11
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Weder - Noch !!
Was soll der Unsinn ? Wir haben 6-10 Mio. Arbeitslose ! Da gibt es nichts zu verteilen !
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Deppendorfer schrieb:
am 10. September 2010 um 12:00:23
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Mehr Lohn für mehr Arbeit ?
Man kennt die Segnungen der Einmalzahlungen bereits von Urlaubsgeld- und Weihnachtsgeldüberweisungen, die nur
dem unersättlichen Abkassiererstaat dienen, denn dem Arbeitnehmer bleibt davon netto, also real, kaum was in der Lohntüte ! Was soll's, der Piefke ist doch schon selig, wenn er von mehr Lohn erzählen kann, denn dadurch wertet er sich jobtechnisch auf. Die paar Kröten dazu sind aber leider meist nur kümmerlicher Beipack !
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Christian schrieb:
am 10. September 2010 um 11:48:52
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Einmalzahlung/gGehaltserhöhung
Ja besser als nix, in der Gastronomie können wir von sowas meist nur Träumen, habe seit 5 Jahren das
gleiche Gehalt aber das Unternehmen läuft super und macht gewinn....auf Anfragen wird man vertröstet...da hält einen nur noch der Unbefristete Vertrag..:)
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