20.02.2012, 15:38 Uhr | Finanzbuch Verlag
Stahl-Rollen (Foto Archiv)Reines metallisches Eisen ist ein ziemlich weiches, silberweißes Metall. Es hat die Ordnungszahl 26, steht in der 8. Nebengruppe und der 4. Periode des PSE. Ein Hauptbestandteil des Erdkerns ist Eisen zusammen mit Nickel, welche vermutlich durch thermische Kräfte Konvektionsströmungen erzeugen, diese mit flüssigem Eisen im äußeren Kern das Erdmagnetfeld antreiben. Ebenfalls in der Erdkruste ist Eisen mit einem Anteil von 4,7 Prozent enthalten. Somit zählt es zu den häufigsten Elementen in der Erdkruste.
Vorkommen von Eisen/Stahl
Das Eisenerz wird im Tage- und Untertagebau gewonnen, welches hauptsächlich in Südamerika, besonders Brasilien, im Westen Australiens, in der Volksrepublik China, in Ost-Europa (beispielsweise Ukraine) und Kanada auf diese Weise abgebaut wird. Hier kann es in den abbauwürdig erkannten Eisenerzlagerstätten offen zutage treten und in weniger aufwändigen Tagebau gewonnen werden.
Verwendung von Eisen/Stahl
Eisen zählt zum Hauptbestandteil von Stahl, welche Legierungen des Eisens sind, diese beim Vermischen (Legieren) mit anderen Metallen und auch Nichtmetallen (insbesondere Kohlenstoff) entstehen. Eisen hat eine weite Verfügbarkeit, wodurch es mit seinem 95 Prozent Gewichtsanteil an genutzten Metallen zum weltweit meistverwendeten zählt. Es hat eine hervorragende Festigkeit und Zähigkeit beim Einlegen von Legierungen mit anderen Metallen wie Chrom, Molybdän und Nickel und ist dazu recht preiswert. In vielen Bereichen der Technik ist Stahl/Eisen ein Grundwerkstoff geworden und wird zur Herstellung von Landfahrzeugen, Schiffen und im gesamten Baubereich (Stahlbeton) eingesetzt.
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