23.12.2011, 15:48 Uhr | dpa, cd
Die elektronische Lohnsteuerkarte (ELStAM) soll erst 2013 und damit zwei Jahre später als geplant eingeführt werden. Das beschlossen die Finanzminister der Länder sowie der Bund in Berlin. Als Grund für die Verspätung wurden EDV-Probleme genannt.
Ursprünglich sollte die elektronische Lohnsteuerkarte zum 1. Januar 2011 eingeführt werden. Dann hieß es Januar 2012. Doch auch diesen Termin musste die Finanzverwaltung bereits Anfang November kippen. Grund seien Probleme bei der technischen Erprobung des Abrufverfahrens auf der Datenbank, hieß es. Ein neuer Termin wurde zunächst nicht genannt.
Es ist bereits die vierte Verzögerung zur Einführung der digitalen Steuerkarte. Schon der erste Starttermin 2011 wurde nach technischen Schwierigkeiten um ein Jahr hinausgeschoben. Deswegen galt die eigentlich schon abgeschaffte bunte Lohnsteuerkarte aus Karton für das laufende Jahr noch weiter. Jetzt muss sie auch für 2012 hinhalten.
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Von dem elektronischen Verfahren verspricht sich die Verwaltung eine wesentliche Erleichterung bei der Kommunikation zwischen Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Finanzämtern und Meldebehörden.
Wegen der Verzögerung bei der Einführung gilt die Lohnsteuerkarte von 2010 bis zur endgültigen Einführung des neuen Verfahrens. Der Bund der Steuerzahler rät deshalb jedem, den Infobrief, den jeder Arbeitnehmer im Herbst 2011 bekommen hat, auf seine Richtigkeit zu untersuchen. Hat sich nichts geändert, brauchen Sie nichts weiter zu tun. Hat sich dagegen der Kinderfreibetrag, die Steuerklasse oder die Kirchensteuer geändert, muss dies unbedingt geändert werden. Ein entsprechendes Formular gibt es bei jedem Finanzamt.
Quelle: dpa , t-online.de
fundador schrieb:
am 11. Dezember 2011 um 18:23:14
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Elektr.Steuerkarte
Entweder bekommt unsere Finanzintelligenz nichts gebacken oder sie wollen einige befreundete Lobbyisten nicht in
Verlegenheit bringen.
Da muß noch ein Schlupfloch für Politikerfreunde programmiert und erklärt werden.
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Wilhelm schrieb:
am 3. Dezember 2011 um 11:16:08
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Elektr. Steuerkarte
Das Thema ist leider typisch für die Effizienz unserer Behörden und Ämter: wenig Sachverstand, am Rad der Zeit
mitdrehen wollen bei gut gesicherten Arbeitsplätzen. Ich brauche diese E-Karte nicht, kostet leider alles unendliche Steuergelder. Ähnliches war bei Einführung von SAP in der Verwaltung. Jedes Privatunternehmen wäre schon insolvent, dank Steuergeldern sprudelt der Topf immer weiter.
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Wolle schrieb:
am 2. Dezember 2011 um 18:58:29
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ELStAM
Das Einzige, was im Berliner Regierungsviertel noch klappt, ist wohl die Tür. Es ist erstaunlich, wie unser Geld verschwendet wird,
dazu fällt mir nichts mehr ein
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