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Heizöl wird nachgefüllt (Foto: ddp)
Heizöl ist das zweitwichtigste aus Rohöl gewonnene Folgeprodukt nach Fahrzeug-Benzin. Der Anteil des zu Heizöl verarbeiteten Öls liegt bei etwa 25 Prozent. Heizöl wird vor allem zur Beheizung von Wohngebäuden genutzt, wobei sich die Nutzung weitgehend auf die USA (Heating Oil) und Europa (Gas Oil) beschränkt.
Der wichtigste Handelsplatz für Heizöl ist die New York Mercantile Exchange (NYMEX). Die Kontrakte notieren in US-Cent je Gallone und umfassen jeweils 42 Gallonen (1000 Barrel). Eine amerikanische Gallone entspricht etwa 3,785 Litern. Auf der elektronischen Handelsplattform Intercontinental Exchange (ICE) wird außerdem ein Future für europäisches, leichtes Heizöl (Gas Oil) gehandelt.
Der Heizöl-Preis folgt in seiner Grundtendenz dem Preis von Rohöl, das zu rund 45 Prozent in die Herstellungskosten einfließt. In der Theorie führt ein Preisanstieg bei Rohöl von einem Dollar zu einer Verteuerung beim Heizöl um 2,5 Cent pro Gallone.
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