27.09.2010, 15:01 Uhr | dpa - jdc
Wer nun seinen Gasanbieter wechselt, kann durchschnittlich 20 bis 25 Prozent der Kosten sparen. "Es gibt für die Kunden jetzt die einmalige Chance: So gut wie jetzt war die Gelegenheit noch nie", sagte der Energieexperte des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Holger Krawinkel. Vor allem viele Stadtwerke seien zu teuer, weil sie sich langfristig mit teurem Gas eingedeckt hätten. Auf dem freien Gasmarkt sei der Preis in den vergangenen Monaten jedoch kräftig gesunken - weshalb andere Anbieter jetzt deutlich günstigere Angebote machten.
Vergleichsrechnern im Internet zufolge können beispielsweise Kunden der Berliner Gasag rund 40 Prozent sparen, wenn sie zur Konkurrenz wechseln. Die meisten Kunden nutzten die Gelegenheit aber noch nicht, sagte Krawinkel. "Da läuft der Gasmarkt dem Strommarkt auf Jahre hinterher." Dabei gebe es inzwischen deutschlandweit Alternativen und der Wechsel sei ähnlich einfach wie beim Strom.
Nach Schätzung des Verbraucherschützers zahlen mehr als die Hälfte der Kunden mehr als nötig. "Viele Stadtwerke haben sich langfristig gebunden in Verträgen, in denen der Gaspreis an den Ölpreis gekoppelt ist." Bei ihnen steige derzeit mit dem Ölpreis auch der Gaspreis. Gleichzeitig gebe es als Nachwirkung der Wirtschaftskrise ein Gasüberangebot auf dem freien Markt, Länder wie Norwegen hätten die Ölpreisbindung aufgegeben.
Allerdings haben nicht alle Mieter die Möglichkeit, selbst zu einem günstigeren Gasanbieter zu wechseln. Denn in Mehrparteien-Häusern gibt es oft nur einen einzigen Gaszähler, die Heizkosten werden anteilig auf die Mieter umgelegt bzw. anhand Heizkörper-Verbrauchsröhrchen abgelesen und über die Nebenkosten abgerechnet. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW geht von 10 Millionen Abnahmestellen (Gaszähler) aus, die den Anbieter wechseln können. Das bedeutet, dass rund 8,8 Millionen Gasverbraucher beim Gasanbieter-Wechsel auf den Vermieter oder die Hausverwaltung angewiesen sind. Da sich über einen Gasanbieter-Wechsel viel Nebenkosten sparen lassen, muss man nur noch den Vermieter überzeugen. Wir geben Tipps, damit das klappt.
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Quelle: dpa , t-online.de
Weber schrieb:
am 26. September 2010 um 16:05:20
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Gasanbieterwechsel
Ganz so einfach wie die VBZ das sagt, ist der Gasanbieterwechsel nicht bei jedem möglich. In unserem Mehrfamilien-Haus
mit ET-Wohnungen hat der Bauträger sich von einem Energielieferanten die komplette Heizungsanlage bauen, bzw. investieren lassen. Die Wohnungskäufer wurden nicht aufgeklärt, auch nicht vom Notar. Der Bauträger sagte damals, was gehen den Wohnungskäufer Verträge an, die der Energielieferant mit dem Bauträger abgeschlossen hat. Ein Energiewechsel ist erst in 10 Jahren möglich!!!
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Diethard schrieb:
am 26. September 2010 um 15:16:03
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Wechsel
Wenn man spart und nicht viel verbraucht ist es wohl schwierig zu wechsel. Ich bekam die Antwort vom neuen ausgesuchten Anbieter,
sie könnten den Wechsel nicht vornehmen, mein Verbrauch wäre zu niedrig und daher für sie unwirtschaftlich. Stecken doch alle unter einer Decke
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Billigheimer? schrieb:
am 26. September 2010 um 07:45:32
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Anbieterwechsel
@Schlauberger!
Wo er Recht hat, hat er Recht! Der Endverbraucher ist wirklich IMMER der Angesch...., und zwar in FAST jeder
Beziehung!!! Traurig aber wahr! :-((
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Die 58-jährige Gina Rinehart ist Bergbau-Unternehmerin. zum Video