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Energiesparen: So fördert der Staat den Verbraucher

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Fördermöglichkeiten zum Energiesparen

10.12.2010, 13:25 Uhr | verivox, t-online.de

Mit der richtigen Dämmung können Verbraucher Heizungskosten sparen (Foto: dpa)

Mit der richtigen Dämmung können Verbraucher Heizungskosten sparen (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Angesichts steigender Energiepreise werden clevere Ideen zum Energiesparen immer attraktiver. Dabei lohnt sich die energetische Sanierung vor allem langfristig, denn zuerst entstehen Kosten. Fördermittel können helfen, diesen finanziellen Kraftakt zu stemmen. Verivox und t-online.de präsentieren die wichtigsten Fördermöglichkeiten.

Energieberatung der Verbraucherzentralen

Fragen zu erneuerbaren Energien, zum Stromsparen, Heizen und Lüften, zum baulichen Wärmeschutz oder zu energieeffizienter Haustechnik beantworten die Energieberatungen der Verbraucherzentralen. Der Service kostet fünf Euro und findet in den Räumen der Verbraucherzentrale statt. Oftmals ist aber auch eine Vor-Ort-Beratung nötig, insbesondere dann, wenn aufwendige Baumaßnahmen geplant sind. Hierfür können Fördermittel beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragt werden. Der Zuschuss beträgt bis zu 300 Euro, höchstens jedoch die Hälfte der Beratungskosten.

Wer zusätzlich eine Stromberatung durchführen lässt, erhöht den Zuschuss um weitere 50 Euro. Die Beratung umfasst neben einer Analyse der energetischen Gebäudequalität auch Empfehlungen, wie der Wärmeschutz verbessert werden kann und ob eine neue Heizungsanlage oder die Nutzung erneuerbarer Energien sinnvoll wäre. Darüber hinaus wird die Wirtschaftlichkeit einzelner Maßnahmen besprochen. Wer für eine energetische Sanierung oder Heizungsumrüstung fachliche Begleitung wünscht, erhält im Rahmen eines Zuschussprogramms der KfW-Förderbank eine professionelle Baubegleitung durch Sachverständige in Höhe von 50 Prozent der Kosten (bis zu 2000 Euro pro Vorhaben).

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Energieeffizient bauen und sanieren

Wer energieeffizient baut, saniert oder sanierten Wohnraum kauft, setzt sich aktiv für den Klimaschutz ein. Dieser Einsatz wird von der KfW-Förderbank mit Sanierungszuschüssen und zinsgünstigen Krediten belohnt. Den Zuschuss bekommen diejenigen, die saniertes Wohneigentum kaufen, das dem Standard eines KfW-Effizienzhauses entspricht. Wer sein Eigenheim zum KfW-Effizienzhaus macht, erhält ebenfalls einen Zuschuss. Der Zuschuss beträgt bis zu 13.125 Euro pro Wohneinheit.

Eine Alternative zum Sanierungszuschuss ist ein zinsgünstiger Kredit (ab 2,32 Prozent Jahreseffektivzins) in Höhe von bis zu 75.000 Euro pro Wohneinheit. Der Kredit wird für den Kauf von saniertem Wohneigentum, welches dem Standard eines KfW-Effizienzhauses entspricht sowie für alle Sanierungsmaßnahmen, die das Wohneigentum zum KfW-Effizienzhaus machen, gewährt. Je nachdem welcher KfW-Effizienzhaus-Standard durch die Sanierung erreicht wird, legt die KfW nochmal einen Tilgungszuschuss von bis zu 12,5 Prozent der Kreditsumme oben drauf.

Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien

Im Rahmen des Marktanreizprogramms für erneuerbare Energien werden vom BAFA Fördermittel für die energieeffiziente Sanierung von Heizungsanlagen bereitgestellt. Für Neubauten gilt die Förderung jedoch nicht. Gefördert werden Solaranlagen, die sowohl zur Warmwasseraufbereitung als auch zur Heizungsunterstützung genutzt werden. Auch für Pellet-Heizungen und den Einbau einer Wärmepumpe gibt es Fördermittel, ebenso für besonders innovative Technologien, die erneuerbare Energien nutzen. Um bezuschusst zu werden, müssen die neuen Anlagen bestimmte technische Voraussetzungen erfüllen - das BAFA bietet auf seiner Webseite Anträge und detaillierte Informationen zum Download an.

Darauf sollten Sie achten

Wer die Fördermöglichkeiten für sein Haus kennt, muss als nächsten Schritt nachrechnen: Welche Kosten stehen den zu erwartenden Ersparnissen gegenüber? Nach wie vielen Jahren rentiert sich die Investition? Auch wenn zusätzliche Fördermittel fließen, rechnen sich die Investitionen oft erst langfristig.


Quelle: t-online.de , Verivox

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Kommentare (43)

zum Forum

Thema: "Energiesparen: So fördert der Staat den Verbraucher"

derliebeonkeldet schrieb: am 7. November 2010 um 19:51:40
(0) (0) Dämmung
Die Gegner vom Dämmen lassen ja ganz schön gequwirlten Quark vom Stapel.Ich mußte bei meinem Haus die Fassaden neu
machen(natürlich m. Dämmung)und habe es schon bereut,das ich diese Arbeit nicht schon eher vornehmen konnte.Das macht sich richtig bemerkbar bei der Stromrechnung.Ich betreibe zur Warmwas.bereitung u. zum Heizen in Kombination 4 Sonnenkollektoren und 2 Wärmepumen seit 1994.Trotz drast.ge stige. Strompreise liege ich sehr gut i. Vergleich zu anderen m. Gasheizung dank guter Dämmung
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Skeptiker schrieb: am 7. November 2010 um 19:51:26
(0) (0) Lüftungsanlagen können sich zu Schimmelpilzschleudern entwickeln
wenn sie nicht regelmäßig gewartet und gereinigt werden. Aber mir ist es
allemal lieber, ich kann meine Fenster mal ganz weit aufmachen um so Luftfeuchtigkeit raus und Sauerstoff rein zu kriegen. Wer eine Haus mit einer 30iger Außenwand hat, deren Farbanstrich gegen Schlagregen geeignet und diffisionsoffen ist, der braucht keine Wärmedämmung. Der lebt gesund. Lieber etwas mehr Öl oder Gas verbrauchen aber gesund bleiben.Das Weltklima wird nicht durch uns Deutsche beeinflußt, sondern von 7 Mrd.
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Dieter schrieb: am 7. November 2010 um 19:45:12
(0) (0) Energiesparen
Für 1200€ einen Fernseher der im Jahr ca. 56€ spart, Für 800€ einen Kühlschrank der im Jahr ca 100€ spart. Für
6000€ eine modernere Heizung welche im Verbrauch 24% weniger braucht, aber im Unterhalt 12% teurer ist. Wer kann mir sagen wo ich spare. Verdienen tun nur die Händler und unsere Politiker , die kassieren die Mehrwertsteuer. Und somit finanzieren sie sich ihre nächste Diätenerhöung. Wie sagen die deutschen: Ich bin doch nicht blöd?
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