04.05.2011, 18:22 Uhr | AFP
Testament: Ob mit ohne oder letzten Willen oft Streit ums Erbe (Foto: imago) (Quelle: imago)
Um den Nachlass von Verstorbenen wird in Deutschland häufig gestritten. In jedem sechsten Erbfall geraten die Hinterbliebenen aneinander, wie eine Studie der Postbank ergeben hat. Demnach streiten sich in Westdeutschland die Erben in 19 Prozent der Fälle, in Ostdeutschland dagegen nur in 12 Prozent. 73 Prozent der Auseinandersetzungen rührten daher, dass sich einige Hinterbliebene "benachteiligt fühlten". Ein fehlendes Testament sei hingegen in lediglich 47 Prozent der Fälle die Ursache für den Zwist.
Künftig könnte es der Studie zufolge sogar noch häufiger Streit unter Hinterbliebenen geben: 26 Prozent derer, die für die Zukunft ein Erbe erwarten, rechnen demnach damit, dass es beim Erhalt der Erbschaft Auseinandersetzungen geben wird. (Haftungsrisiken für Erben)
Insgesamt hat laut der Untersuchung nur jeder dritte Deutsche ab 16 Jahren schon einmal etwas geerbt. In einem Drittel dieser Fälle sei die Erbschaft geringer als 10.000 Euro ausgefallen. In einem Viertel aller Erbschaften habe sie zwischen 10.000 Euro und 50.000 Euro betragen. Ein weiteres Viertel der Erbschaften sei noch höher gewesen. Ein Prozent der Deutschen habe hingegen Schulden geerbt. 16 Prozent der Befragten machten laut Postbank keine Angabe zur Höhe ihres Erbes.
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Es gebe Anhaltspunkte, nach denen künftige Erbschaften umfangreicher ausfallen könnten, teilte die Postbank weiter mit. Die Bank begründete diese Annahme damit, dass 58 Prozent der künftigen Erben davon ausgingen, ein Eigenheim zu bekommen. Damit würden mehr als doppelt so viele Häuser und Wohnungen vererbt als bisher. Insgesamt rechnet rund jeder fünfte Deutsche laut Postbank damit, einmal eine Erbschaft zu erhalten. (Steuern sparen: So bleibt mehr vom Erbe in der Familie)
Quelle: AFP , t-online.de
Uta schrieb:
am 6. Mai 2011 um 17:53:43
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an Xicht
Na, na, spricht da aus Ihrem Kommentar doch nicht etwa der pure Neid? Denken Sie bitte daran: Neid schadet vor allem Ihnen selbst,
denn er macht häßlich, krank und sehr schnell alt!
Nein, ich habe nichts geerbt (übrigens kann man auch Schulden erben). Ich gönne aber jedem sein Erbe ebenso wie einen hübschen Lottogewinn!
Und zu guter Letzt: Das Schwierigste ist nicht, an das "große" Geld zu kommen (wie auch immer) ... das Schwierigste an der ganzen Sache ist nämlich, das Geld auch zu behalten!
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toto schrieb:
am 6. Mai 2011 um 15:13:17
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Erbvertrag
Man kann nur jedem raten, der nennenswert etwas zu vererben hat sich mit den möglichen Erben zusammen zu setzen und einen
Erbvertrag zu machen. Mit dem Zusatz, dass eine nachträgliche (im Erbfall) ausgesprochene Anfechtung zu einem Erbverzicht, bzw. zum Pflichtteil führt.
Bei großen Vermögen sind Schenkungen (Freigrenzen beachten) u. U. sinnvoll.
Eine Beschränkung der Erben i. R. Verwendungszweck ist i.d.R. fragwürdig, bzw ungeeignet.
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xicht schrieb:
am 6. Mai 2011 um 12:25:30
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Erbschafts- und Schenkungssteuer 100%!
Dann gibt's garantiert keinen Streit! Da Er-blasst keiner!
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