10.03.2011, 10:52 Uhr | dpa
Nahrungsmittel sind immer noch teuer in China - die Zentralbank erhöht deshalb erneut die Leitzinsen (Foto: imago) (Quelle: imago)
China macht ernst: Zum zweiten Mal innerhalb eines Monats hat die chinesische Zentralbank den Leitzins erhöht. Angesichts weiter steigender Preise versucht die Regierung mit dieser Maßnahme, Liquidität aus dem Markt zu nehmen. Regierungschef Wen Jiabao will so sein Versprechen zum chinesischen Neujahrsfest einlösen, für das Volk energisch gegen Inflation vorzugehen.
Der Leitzins für einjährige Kredite und Einlagen stieg um jeweils 0,25 Punkte, wie die Zentralbank berichtete. Mit der neuerlichen Erhöhung liegt der Leitzins für Einlagen jetzt bei drei Prozent im Jahr, während für Ausleihungen 6,1 Prozent gelten. Die Erhöhung tritt am Mittwoch in Kraft - dem ersten Börsentag nach der Ferienwoche zum chinesischen Neujahrsfest.
Zwar hatte sich die Inflation im Dezember zuletzt auf 4,6 Prozent etwas abgeschwächt, doch sind vor allem Nahrungsmittelpreise wegen der Nachfrage vor dem Neujahrsfest wieder stark gestiegen.
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Die Preise legten im vergangenen Jahr offiziell um 3,3 Prozent zu, doch wurden Nahrungsmittel sogar 7,2 Prozent teurer. Die Preissteigerungen sorgen für wachsende Unruhe im Volk.
Wegen der Inflation, drohender Überhitzung und Blasenbildung auf dem Immobilienmarkt hatte die Regierung bereits angekündigt, die geldpolitischen Zügel in diesem Jahr wieder anzuziehen. Die zur Überwindung der Weltwirtschaftskrise massiv ausgeweitete Kreditvergabe soll eingeschränkt werden.
Schneller als andere Länder hatte China die globale Finanzkrise überstanden und 2010 ein Wachstum von 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreicht.
Die Wirtschaftspolitik steht auch im Mittelpunkt der rund zweiwöchigen Jahrestagung des Volkskongresses, die am 5. März in Peking beginnt. Die Delegierten werden den neuen Fünf-Jahres-Plan verabschieden, der ein nachhaltigeres Wachstum anstreben soll.
Quelle: dpa , t-online.de
Lene schrieb:
am 8. Februar 2011 um 17:27:06
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Erneute zinserhöhung China
Es kann uns recht sein, wenn sie das tun. Dann wird vielleicht das eine oder andere Produkt mal wieder in
Deutshcland gekauft. Ehrlich gesagt interessiert mich weniger, ob die Chinesen steigende Lebensmittelpreise haben oder unruhiger werden, weill auch sie zum Teil ausgebeutet werden. Vielmehr ist für mich wichtig, wie sich das für Deutschland auswirkt.
N u n j a . wenn uns die chinesen weiter das Wasser abgraben, dann gibt es bald keine Deppen mehr, die die Hartz IV-Erhöhung zahlt.
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e.m.aue schrieb:
am 8. Februar 2011 um 16:13:48
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china
wenigsten ein land, dass noch verantwortung trägt, und gegenmaßnahmen trifft. unsere politiker sind im konjunkturwahn, aber es sind
keine worte zu höhren, was sie von erhöhten steuereinnahmen für die reduzierung der staatsschulden beiseitelegen. die haben alle schnell nach der vereidigung den text des eides vergessen. nach mir die sintflut, denn " so wahr mir gott helfe".lieber gott den ist nicht zu helfen, auch nicht durch deine allmacht.
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Nun ja schrieb:
am 8. Februar 2011 um 15:55:21
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Inflation in China
Ja, auch die Chinesen murren, angesichts der gestiegenen Lebensmittelpreise ! Bei unseren Armen wird noch um die 5
-Euro-Erhöhung gestritten. Die ist lachhaft bei den ständig steigenden Preisen. Auch bei uns wird es wohl bald unruhig werden !
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