23.12.2011, 16:02 Uhr | dapd
Die Europäische Kommission erhöht im Beihilfestreit mit der BayernLB den Druck auf die bayerischen Sparkassen. Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia dringt darauf, dass die Banken nachträglich einen Beitrag für die Rettung der BayernLB im Jahr 2008 leisten, wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Kreise berichtete. Demnach will die Europäische Union (EU) ein eigenes Beihilfeverfahren gegen die Institute eröffnen, falls diese nicht einlenken.
Auch die bayerische Staatsregierung verlangt einen substanziellen Beitrag von den Sparkassen, weil der Freistaat die Landesbank im Jahr 2008 im Alleingang vor der Pleite bewahrt hatte. Der Anteil der Sparkassen an der BayernLB sank damals von 50 auf weniger als fünf Prozent, weil sich die Institute nicht an der Finanzspritze in Höhe von insgesamt zehn Milliarden Euro beteiligten.
Konkret wollen die EU und der Freistaat, dass die Sparkassen mehr als 800 Millionen Euro an Stillen Einlagen in der Landesbank in hartes Kernkapital wandeln und der BayernLB die Landesbausparkasse (LBS) abkaufen. Die Sparkassen wollen laut "Handelsblatt" aber nicht wie von Almunia und der Landesregierung gefordert 1,2 Milliarden Euro für die LBS bezahlen.
Der Bayerische Sparkassenverband versucht, die Wogen zu glätten. "Wir suchen eine konstruktive Lösung mit allen Beteiligten", sagte deren Sprecher der Zeitung. Dem Bericht zufolge ist wegen des Konflikts nun aber wieder fraglich, dass Almunia das Beihilfeverfahren gegen die BayernLB wie geplant Anfang 2012 für abgeschlossen erklärt.
Quelle: dapd
waldteufel schrieb:
am 24. Dezember 2011 um 17:08:45
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sparkassendruck
was wollen die banken noch verkaufen. der druck auf die konten wird immer größer . versicherungen kontrollieren die konten,
und es werden versicherungen auf teufel komm raus den kunden aufs auge gedrückt. die angestellten an denc schaltern werden in wöchentlichen rennlisten geführt. vorsicht bankräuber.
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zockerfein schrieb:
am 20. Dezember 2011 um 15:50:02
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ByernLB
Wer hat diesen Skandal verursacht, wo haften die Vorstände, Verwaltungsräte (Politiker) für diesen volkswirtschaftlichen
Schaden?
Wann wird endlich die strikte Trennung von Politik und öffentlich rechtlichen Banken vollzogen? Kein Politiker hat dort was zu suchen, hat sowieso keine Ahnung. Wann kommen die Schadensersatzklagen gegen die amerikanischen Banken. Schließlich waren die Mitschuldige. Wann werden die Ratingagenturen abgestraft? Fragen über Fragen. Politik und Großkapital, ein einziger S
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Uwe schrieb:
am 15. Dezember 2011 um 13:42:04
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Bayern LB/Sparkassen
wieder nur Desinformation!! Der Freistaat hat seine LB nicht im Alleingang gerettet!! Aus den Nachlesbaren Soffin
berichten geht hervor,das die Bayern LB 2X5 Milliarden vom SOFFIN erhielt.Weiter,sollte uns User viel mehr Interessieren,das die Landesbankdesaster, die sogenannte verdeckte Schuldenlast Deutschlands aus der ua. auch Pensionen bedient werden,um 250% erhöht haben.Da wundert es nicht,das wir trotz 1 Billion Export Rekord,keinen abbau der Offenen Staatsschulden erleben.
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