20.12.2011, 16:30 Uhr | dpa, dapd, t-online.de
Brüssel sieht eine Rezessionsgefahr für die Eurozone. Die Wirtschaft werde "bis weit ins Jahr 2012 hinein stagnieren", und "es besteht das Risiko einer erneuten Rezession", warnt die Kommission in ihrem vorgestellten Herbstgutachten. Wirtschaftsflaute, Schuldenprobleme und der anfällige Finanzsektor "scheinen sich in einem Teufelskreis gegenseitig zu beeinträchtigen".
Erst gegen Mitte 2012 werde die Unsicherheit abebben, sodass ein schmales Jahreswachstum von 0,6 Prozent in der EU und 0,5 Prozent im Euroraum erwartet wird. Damit korrigierte Brüssel die Prognose scharf nach unten. Im Frühjahr hatten die Experten noch mit einem Wachstum von 1,9 Prozent (EU) beziehungsweise 1,8 Prozent (Eurozone) gerechnet.
Laut Kommission wird die Wirtschaft der Eurozone mit 17 Ländern im 4. Quartal 2011 gegenüber den drei Vormonaten leicht um 0,1 Prozent schrumpfen. Im 1. Quartal des kommenden Jahres wird dann eine Stagnation erwartet. Viele Ökonomen sprechen bei zwei negativen Quartalen hintereinander von einer Rezession.
Die Schulden Griechenlands dürften in den nächsten Jahren völlig aus dem Ruder laufen. Die gesamtstaatliche Verschuldung werde 2012 und 2013 jeweils knapp 200 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erreichen. Für das laufende Jahr wird die griechische Verschuldung auf knapp 163 Prozent geschätzt. Erlaubt sind in der EU höchstens 60 Prozent der Wirtschaftsleistung.
Auch für die Wachstumslokomotive Deutschland haben sich die Aussichten stark eingetrübt, statt 1,9 wird nur noch mit einem Plus von 0,8 Prozent für 2012 gerechnet. Besonders dramatisch bleibt die Lage in Griechenland, dessen Gesamtverschuldung ohne neue Rettungsmaßnahmen laut EU im kommenden Jahr auf 200 Prozent des BIP hochschnellen und die Wirtschaft um weitere 2,8 Prozent einbrechen würde.
Auch für Italien sieht es düster aus, dort sieht die Kommission nur ein Wachstum von 0,1 Prozent in 2012, im Herbst lag die Prognose noch bei 1,3 Prozent. Der Gesamtschuldenstand bleibt demnach mit 120,5 Prozent auf dem selben Niveau wie in diesem Jahr.
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Die Kommission sprach von einem drastischen Vertrauenseinbruch, der Investitionen und Konsum behindere. Rehn sagte, der Schlüssel zu mehr Wachstum liege darin, das Zutrauen der Bürger in die langfristige Tragfähigkeit der öffentlichen Budgets und in das Finanzsystem wiederherzustellen.
Der Schlüssel zu neuem Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum "liegt darin, das Vertrauen in die öffentlichen Haushalte und das Finanzsystem wieder herzustellen", sagte Finanzkommissar Olli Rehn. Über die Maßnahmen bestehe breiter Konsens. "Was wir jetzt brauchen, ist eine rigorose Umsetzung."
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Quelle: dpa , dapd
Demokrat schrieb:
am 20. November 2011 um 18:40:55
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EU warnt vor Rezession
Wenn Gelder so verschleudert/veruntreut werden, jedenfalls nicht für die Menschen und deren Zukunft eingesetzt - wenn
extreme Sparkurse die Wirtschaft abwürgen - wenn Armut explodiert - wenn das System EU nicht funktionieren kann (wie man sieht), dann ist es nicht schwer, eine Rezession anzukündigen. Dies liegt im System und und in dessen zusätzlicher Ausbeutung. Bei Zusammenbrucch dessen schnell Notstandsgesetze durchsetzen und die Diktatur vollenden.
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Dejay schrieb:
am 10. November 2011 um 15:42:20
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@Chris
Und wir waren zu DM Zeiten nicht wie heute vom Zustand anderer Länder abhängig. Heute gehen schon feste Beträge jährlich in die EU
- früher nicht. Früher wäre Gr kaputtgegangen, der Markt wäre weggebrochen- mehr nicht. Heute fallen Gr, Italien und damit brechen alle Märkte innerhalb der EU weg. Soviel Bürgschaften können wir garnicht machen das wir dadurch folgenlos noch unseren Export sichern können.
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Dejay schrieb:
am 10. November 2011 um 15:38:41
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@Chris
" Wer ist denn bereit das doppelte beim Frisör zu bezahlen damit die Frisörin nen ordentliches Gehalt bekommt. " - Ich,
sofort sofern mein Einkommen das her gibt. Warum kam denn der MM mit Geiz ist Geil? Weil die Leute nicht mehr so gekauft haben wie es zum Überleben der Marktkette erforderlich war. Geiz ist nicht geil, ist eher was für Egoisten ( und diejenigen die sich von ihrem Niedriglohn einfach nicht mehr leisten können. Die würden auch gerne am Samstag die Einkaufszentren stürmen,
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