08.06.2010, 08:56 Uhr | dpa-AFX
Neue Regeln für Werkstätten und den Autohandel (Foto: imago)
In der EU sollen Neufahrzeuge und Autoreparaturen billiger werden. Die EU-Kommission hat dazu die Wettbewerbsregeln für den Autohandel und Werkstätten gelockert, um für mehr Konkurrenz auf dem Markt zu sorgen. Beim Autoverkauf werden die strikten Vorgaben für Händler aufgehoben, so dass deren Vertriebskosten sinken. Bei Reparaturen stärkt die Kommission freie Werkstätten. Sie können künftig Ersatzteile anderer Anbieter einbauen und auf technische Informationen der Hersteller zugreifen. Alle Einsparungen sollen die Unternehmen direkt an die Kunden weitergeben.
"Die Preise werden sinken, es wird mehr Auswahl geben und der Service wird besser werden", sagte EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia. In den vergangenen Jahren seien Reparaturen immer teurer geworden. Nach Angaben der Kommission machen Wartung und Instandhaltung 40 Prozent der Gesamtausgaben eines Autobesitzers für seinen Wagen aus. "Ein Auto ist eine teure Angelegenheit, die teuerste, die wir besitzen - abgesehen von einem Haus", sagte der Kommissar. Hersteller dürfen künftig ihre Garantien nicht mehr davon abhängig machen, dass Ölwechsel oder andere Arbeiten nur in Vertragswerkstätten erledigt werden.
Beim Vertrieb hebt die Kommission EU-Vorgaben von 2002 wieder auf. Um den Wettbewerb zu stärken, hatte Brüssel seit 2002 Händler mit mehreren Marken, sogenannte "Autosupermärkte", zugelassen. Der Effekt war laut Kommission aber negativ, weil die Hersteller die Händler mit engen Vorgaben beispielsweise für die Marken-Präsentation knebelten und dadurch die Vertriebskosten stiegen. Künftig können Autobauer ihren Händlern wieder vorschreiben, nur eine Marke zu verkaufen. Die EU-Kommission setzt sich damit über Bedenken aus dem EU-Parlament hinweg, das fürchtet, die Einschränkung des Mehrmarkenvertriebs bedrohe Händler in ländlichen Regionen.
Die Vorgaben für Werkstätten treten bereits am 1. Juni in Kraft. Die Liberalisierung des Kfz-Handels tritt nach einer Übergangsphase 2013 in Kraft. Das gesamte Regelwerk wird bis 2023 gelten.
Der Beschluss wurde von der europäischen Autobranche grundsätzlich begrüßt, allerdings gibt es auch Vorbehalte. Der Internationale Automobil-Verband FIA forderte von der EU-Kommission eine laufende Überwachung der neuen Regeln: "Wettbewerb in solch einem wirtschaftlich und technologisch sensiblen Bereich muss fortwährend kontrolliert werden."
Quelle: dpa-AFX , t-online.de
Leo schrieb:
am 28. Mai 2010 um 14:35:18
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EU
Wenn jemand glaubt , er käme lt. EU in Zukunft in den Werkstätten billiger weg , der täucht sich . Ich denke keiner verzichtet auf
irgend etwas.Die werden sich schon woanders ihr Geld holen.
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ich schrieb:
am 28. Mai 2010 um 14:02:26
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EU
Na. wenn sich die liebe EU schon wieder um etwas kümmert weiß man doch gleich, das nur wieder Mist rauskommt. Raus aus dieser EU!
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!! schrieb:
am 28. Mai 2010 um 13:54:17
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Umweltzohne
jetzt wist ihr auch warum Umweltzohen eingeführt wurden das fast alle diesel wegkommen wo mann noch selber Reparieren konnte,
und es ist ja bekannt das ein dieselmotor sehr lange halten kann bis zu 600.000 km.
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