20.10.2011, 18:06 Uhr | dpa
Die EU will Betrug und Spekulation an den Finanzmärkten einen Riegel vorschieben. Wer Insiderhandel betreibt oder Kurse manipuliert, soll in der EU künftig nicht mehr ohne Strafe davonkommen. Diesen Vorschlag hat die EU-Kommission in Brüssel gemacht. Händler müssten dann eine Höchststrafe von mindestens fünf Millionen Euro fürchten, Firmen zehn Prozent ihres Jahresumsatzes. In vielen Ländern der EU werden diese Vorgehen bisher nicht geahndet.
Um an der Börse riskante Spekulationen zu verhindern, will Brüssel zudem den schnellen Computerhandel bei gefährlichen Kursschwankungen stoppen lassen. Zum Schutz der Verbraucher sollen unabhängige Bankberater und Vermögensverwalter von Produktanbietern keine Provisionen mehr für die Vermittlung kassieren dürfen, damit sie allein zum Wohl des Kunden handeln. In Deutschland verfolgt die Bundesregierung ähnliche Pläne.
Das Europaparlament und die EU-Staaten müssen dieser Novelle der EU-Finanzmarktrichtlinie Mifid noch zustimmen. Bis die Vorschläge in Kraft treten können, dürfte es noch ein bis zwei Jahre dauern. Seit Ausbruch der Finanzkrise versucht die EU, mit mehr Kontrolle und Strafen die Finanzmärkte sicherer und transparenter zu machen. "Finanzmärkte sind dafür da, um der Realwirtschaft zu dienen, und nicht umgekehrt", sagte EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier.
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Betrugsdelikte will die EU-Kommission härter bestrafen. In Deutschland werden Händler, die Insiderwissen für ihre Geschäfte nutzen, verfolgt, in anderen Länder nicht oder nur teilweise. Brüssel will die Regierungen der 27 EU-Staaten dazu verpflichten, Betrug strafrechtlich nach einheitlichen Standards zu ahnden.
An der Börse sollen automatische Stopps den Handel unterbrechen können, falls die Kurse zu schnell fallen. Die EU-Kommission will Börsen und Handelsplattformen verpflichten, solche Sicherungssysteme in ihre Software einzubauen. Im sogenannten Hochfrequenzhandel kann es bei bestimmten Kursentwicklungen passieren, dass Computer ohne Befehl eines Händlers in Sekundenbruchteilen automatisch hunderte Verkaufsanweisungen geben. Fallen die Kurse, zieht dies Verkaufswellen nach sich, was Panikstimmung auslösen kann.
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Bankberater sind mit der Finanzkrise in die Kritik geraten. Viele Kunden haben Verluste erlitten, weil ihnen riskante Finanzprodukte - wie zum Beispiel Lehman-Zertifikate - verkauft wurden, meist mit hohen Provisionen. Das will Brüssel verbieten. Die Wertpapieraufsicht soll das Recht erhalten, bestimmte Produkte oder Praktiken zu untersagen, wenn der Anlegerschutz oder die Stabilität der Märkte bedroht ist.
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Quelle: dpa , t-online.de
minus xEuro = Murks schrieb:
am 21. Oktober 2011 um 10:10:41
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Betrüger
Da kann ich nur lachen, wie ne HEXE: Betrüger bestrafen, will die EU !!.
Die EU stützt Betrüger mit Milliarden Euro (
hauptschächlich des deutschen ) Steuerzahlers.- Siehe Griechenland.
Ich werd jetzt auch Betrüger und lass mich retten und beschimpfe den Retter als Nazi. So bin ich am Ende fein raus, denn ich hab dann Unterstüzung aus vielen EU Ländern denn viele denken genau so.
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gerechter schrieb:
am 21. Oktober 2011 um 09:51:30
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untergang wahrscheinlich!!!!!
Eine Frage der Zeit,dann kommt alles ans Tageslicht was diese Verbrecher(Banker,Politiker,Lobbyisten und
Groskapital) alles gemauschelt haben in den letzten 20 Jahren als das Gegengewicht(Kommunismus)weggefallen ist.Alle diese Verbrecher in den Knast und Steine klopfen.
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zehner schrieb:
am 21. Oktober 2011 um 09:23:52
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Banken und Zocker
wenn die Pläne erst in zwei Jahren eingeführt werden sollen ist bis dahin schon längst alles kaputt !
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