23.12.2011, 14:48 Uhr | dpa
Allen Unkenrufen zum Trotz: Der Euro ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes kein Teuro. Seit der Einführung des Euro-Bargeldes Anfang 2002 bis zum November 2011 lag die Preissteigerung bei durchschnittlich 1,6 Prozent im Jahr. Zu Zeiten der D-Mark waren es dagegen im Schnitt 2,6 Prozent, wie die Statistiker mitteilten.
Teurer wurden vor allem häufig gekaufte Waren wie Heizöl und Sprit und zum Teil auch Lebensmittel. Daher haben viele Verbraucher dem Bundesamt für Statistik zufolge das Gefühl, der Euro sei weniger wert als die D-Mark. "Preissteigerungen bei diesen Gütern sind den Konsumenten stärker präsent als Preisänderungen bei seltenen Anschaffungen", so die Statistiker. Hinzu kamen zahlreiche Steuer- und Abgabenerhöhungen in der Euro-Dekade, zum Beispiel die Mehrwertsteuererhöhung im Jahr 2007.
Rasant gestiegen sind wegen der hohen Rohstoffkosten die Heizöl- und Spritpreise. Sie lagen im November 2011 um satte 85 Prozent über dem Niveau kurz vor der Euro-Einführung. Die Strompreise legten im gleichen Zeitraum um rund 66 Prozent zu.
Die Preise auf dem Schwarzmarkt und im Internet steigen ins Unermessliche. Es fehlen bis zu 1000 Tonnen, um die Nachfrage zu befriedigen. zum Video
Richtig kostspielig wurden direkt nach der Euro-Bargeldeinführung Restaurantbesuche. Aufschläge zwischen 20 und 40 Prozent waren nach Angaben der Statistiker keine Seltenheit. Einige Restaurants hätten die Preise sogar um bis zu 100 Prozent erhöht.
Kräftig gestiegen sind laut den Statistikern zudem aufgrund der weltweit wachsenden Nachfrage die Nahrungsmittelpreise, allerdings erst vom Jahr 2007 an. In den ersten fünf Jahren der Euro-Bargeldzeit fiel die Preisentwicklung demnach sehr moderat aus.
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Die Mieten, die einen hohen Anteil an den Konsumausgaben der Haushalte haben, erhöhten sich dagegen nur um insgesamt zwölf Prozent. In den vorangegangenen rund zehn Jahren hatten die Statistiker bei Nettokaltmieten einschließlich Wohnungsnebenkosten noch einen Preissprung von 40 Prozent festgestellt.
In den letzten sechs Jahren der D-Mark stiegen die Lebenshaltungskosten allerdings nur noch um 1,4 Prozent jährlich. Hohe Inflationsraten von zeitweise vier Prozent hatte es zuvor Anfang der 90er-Jahre im Zuge der Wiedervereinigung gegeben.
Quelle: dpa
Otto von Wettin schrieb:
am 27. Dezember 2011 um 09:31:25
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Teuro.
Der Euro ist kein Teureo und die Erde ist eine Scheibe. Da das Überleben des Euros an Italien hängt, können wir uns langsam mal auf
eine schöne Teuro-Abschiedsfeier einstimmen. Es wird auch langsam Zeit, dass wir den kaiser sagen, dass er "nackt" herumläuft. (Siehe das Märchen "Des Kaisers neue Kleider".) Schade nur, dass wir in unserer Regierung soviele "Blinde" haben.
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Daniel schrieb:
am 27. Dezember 2011 um 00:26:40
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€
Nee is klar, 2002 hatten wir ja bereits einen Preisanstieg von 100% und mehr. Un jetzt fangt nicht wieder mit der Butter und ähnlichem
an, was zu den wenigen Produkten gehört hat, wo es kaum einen Anstieg gab. Da reicht dann auf jeden Fall ein weiteren Anstieg von 1,6%. Und bitte bitte, wenn Ihr dort oben schon meint, ohne uns zu fragen, den € einfach einführen zu müssen. Dann seit wenigstens so ehrlich und fair und streitet nicht weiter ab, dass: DER € EIN TEURO IST!!!
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Horst Otto schrieb:
am 26. Dezember 2011 um 23:16:02
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Euro = Teuro
In ein paar Tagen ist Neujahr. Zum Jahreswechsel werden die bösen Geister mit Böller,Knallerei und Feuerwerk vertrieben.
Wollen wir alle hoffen, das der böse Geist EURO zu allererst vertrieben wird. Dieser böse Geist EURO, hat in Deutschland Not und Elend gebracht, nur für die Bösen ist er von Vorteil.
Nieder mit dem bösen Geist!
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