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Euro-Rettungsschirm: Schäuble räumt Schwierigkeiten bei der EFSF ein

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Schäuble räumt Schwierigkeiten bei der EFSF ein

09.01.2012, 16:24 Uhr | AFP, dpa-AFX

Musste Schwierigkeiten mit der EFSF einräumen: Wolfgang Schäuble (Quelle: dpa)

Musste Schwierigkeiten mit der EFSF einräumen: Wolfgang Schäuble (Quelle: dpa)

Investoren scheuen sich, die Hilfe der EFSF anzunehmen, musste nun Finanzminister Wolfgang Schäuble in einem Radio-Interview einräumen. Grund hierfür ist, dass angesichts der Schuldenkrise weiterhin eine recht hohe Unsicherheit im Euro-Raum herrsche und Investoren dafür "höhere Garantien" erwarten, sagte Schäuble.

Ursachen müssen beseitigt werden

Schäuble kritisierte, die Verhandlungen vor allem mit Griechenland über das neue Rettungspaket könnten schneller gehen. Wenn die Ursachen der Schuldenkrise nicht beseitigt würden, "helfen alle Rettungsschirme der Welt nicht", sagte der Finanzminister. Die europäische Währung brauche eine Fiskalunion, damit alle Länder sich garantiert an die vereinbarten Regeln hielten. Großbritannien zieht als bisher einziges EU-Land nicht mit.

EFSF fängt 20 bis 30 Prozent Verlust ab

Angesichts der anhaltenden Schuldenkrise sucht die Eurozone weltweit nach Investoren, um die verfügbaren Mittel des Fonds zu erhöhen. Die Euro-Finanzminister beschlossen daher Ende November, Investoren zum Kauf von Staatsanleihen angeschlagener Euro-Länder zu bewegen, indem die EFSF im Fall einer Staatspleite 20 bis 30 Prozent ihres Verlusts übernimmt. Dadurch können die noch verfügbaren Mittel in dem Fonds in Höhe von rund 250 Milliarden Euro theoretisch verdreifacht und im günstigsten Fall sogar verfünffacht werden.

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Weiterhin Geld vorhanden

Medienberichten vom Wochenende zufolge geht EFSF-Chef Klaus Regling inzwischen davon aus, dass er möglichen Geldgebern eine Absicherung von 30 Prozent bieten muss, da ihnen eine Garantie von 20 Prozent zu niedrig sei. Reglings Suche nach privaten Investoren habe gezeigt, dass diese "höhere Garantien" forderten, sagte Schäuble. Das bedeute jedoch nicht, dass der EFSF-Fonds kein Geld mehr habe.


Quelle: dpa-AFX , AFP

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Kommentare (7)

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Thema: "Euro-Rettungsschirm: Schäuble räumt Schwierigkeiten bei der EFSF ein"

Uwe 1;5 schrieb: am 9. Januar 2012 um 18:08:16
(7) (12) @ rap 16:40
ihr Beitrag beweist,das "Sie" keinen Schimmer haben.Gestatten Sie bitte diese Retourkutsche!! Hätten Sie die Entwicklung
wirklich verfolgt,wüssten Sie das ein Staat wie Griechenland mit nur 1,8% des Bruttosozialproduktes der Eu,ohne schaden aus der Währungsunion rausfallen könnte!! War Ihnen das Bruttosozialprodukt Griechenlands unbekannt?? Und was war bitte mit Banken&Investoren? Sie belieben zu scherzen,das sind die Schuldentreiber!!! Die an überzeichneten Anleihen verdienten
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Bürger schrieb: am 9. Januar 2012 um 17:28:32
(21) (1) ..wenn ein Investor höhere Zinsen kassiert..
..dann ist es eine Frechheit den Steuerzahler für die Verluste aufkommen zu lassen. Als
deutscher Finanzminister, sind Sie nicht dafür da, die Verluste von Spekulanten zu minimieren ! Erinnern Sie sich mal daran, wem Sie dienen.! Herr Schäuble !!
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Thomas F. schrieb: am 9. Januar 2012 um 17:21:54
(23) (1) Das Euro-Desaster geht in die nächste Runde!
Hoffentlich erklären uns die Euro-"Retter" von "Gottes Gnaden", Schäuble und
Merkel, wieviel die höheren Garantien den Deutschen Steuerzahler kosten werden und tischen uns nicht wieder eine ihrer üblichen Lügengeschichten auf!!!
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