
21.11.2011, 18:08 Uhr | Financial Times Deutschland
Macht ein radikaler Schuldenschnitt Griechenlands Sinn? Die Bundesregierung hält eine Insolvenz des Landes auf Dauer für unvermeidbar, heißt es in mehreren Quellen. Frankreich steht der Idee offenbar noch skeptisch gegenüber.
Die Bundesregierung drängt ihre Partner in der EU zu einem umfangreichen Schuldenschnitt für Griechenland. "Wir setzen uns dafür ein", hieß es in Regierungskreisen. Das Thema sollte am Sonntagabend beim Treffen von Kanzlerin Angela Merkel mit Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy eine entscheidende Rolle spielen.
Frankreich steht der Idee offenbar noch skeptisch gegenüber. Merkel und Sarkozy sagten am Rande des Treffens lediglich, sie wollten bis Ende Oktober ein Gesamtkonzept zur Lösung der Schuldenkrise vorlegen. Daraus werde sich "eine dauerhafte Lösung für Griechenland als Teil des Euroraums" ergeben.
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Offiziell fordert die Bundesregierung derzeit keine Pleite, sondern nur eine höhere Beteiligung des Privatsektors am Rettungspaket, das im Juli vereinbart worden war. Merkel und Sarkozy verwiesen am Sonntag auf den Bericht der Troika aus IWF, EZB und EU-Kommission. Die Troika prüft, ob Griechenland die Anforderungen für die nächste Kredittranche in Höhe von acht Milliarden Euro erfüllt. Wird sie nicht gewährt, droht im November die Staatspleite.
Der FTD wurde am Sonntag aus mehreren Quellen bestätigt, dass die Bundesregierung eine Insolvenz des Landes auf Dauer für unvermeidbar hält. Wann diese verkündet wird, ist noch nicht geklärt. Deutschland muss mit Widerstand in der EU-Kommission und mehreren Mitgliedsstaaten rechnen.
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EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso warnt in der "Bild"-Zeitung vor "unabsehbaren Folgen" einer Insolvenz. Die Krise könne leicht auf andere Länder übergreifen. Der britische Premierminister David Cameron sagte der "Financial Times", ohne eine Lösung in den nächsten Wochen drohe ein ökonomisches Desaster. Der IWF solle eine aktivere Rolle spielen.
Ein Schuldenschnitt würde zu erheblichen Abschreibungen bei den europäischen Banken führen. Erstmals würden auch die deutschen Steuerzahler direkt in Anspruch genommen. Bisher hat Griechenland von anderen Eurostaaten und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) 65 Milliarden Euro an Krediten bekommen. Auf die deutsche KfW-Bank entfallen gut 13 Milliarden Euro. Wird ein Teil abgeschrieben, muss das aus dem Bundeshaushalt gedeckt werden.
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Die ungelöste Euro-Schuldenkrise hat in den vergangenen Woche zu Spannungen an den Finanzmärkten geführt. Am Wochenende musste der französisch-belgische Kommunalfinanzierer Dexia wegen einer Schieflage verstaatlicht werden. Deutschland und Frankreich unterstützen daher gemeinsam die Pläne für eine Kapitalaufstockung der größten europäischen Banken. Merkel sagte, sie werde sicherstellen, dass für alle Banken die gleichen Kriterien gelten würden.
Einen Teil der Bankenrekapitalisierung könnte der Euro-Rettungsfonds EFSF übernehmen. Seine neuen Instrumente wie Anleihekäufe oder vorbeugende Kreditlinien kann der Fonds erst nutzen, wenn auch die Slowakei als letztes der 17 Euroländer dem zugestimmt hat. Dort droht an der Frage des Schirmes die Regierung zu zerbrechen. Die Abstimmung im Parlament ist für Dienstag angesetzt.
Der Staat braucht Geld vom Bürger, doch das Inventar der Ämter ist völlig veraltet. Sogar in Müllsäcken werden Steuererklärungen aufbewahrt.
Merkel und Sarkozy reagierten auch auf das Drängen der USA und Chinas, die EU müsse ihre Schulden- und Bankenkrise eindämmen, damit die Welt nicht erneut in die Rezession abgleite: Beide versprachen, zum G20-Gipfel Anfang November ein starkes Europa zu präsentieren.
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Quelle: Financial Times Deutschland
Toni schrieb:
am 10. Oktober 2011 um 20:58:18
(75)
(3)
Griechenland
Hat Herr Ackermann seine Griechischen Staatsanleihen verkauft und inzwischen genug verdient.Diesen Herrn in Nadelstreifen
teeren und mit Daunenfedern
verziehren und mit Peitsche in die Schluchten jagen.
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Cool bleiben und das lesen schrieb:
am 10. Oktober 2011 um 20:58:04
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(4)
Bankberater Teil 2
Was die Merkel auch nicht weiss;Egal was Sie in Griechenland für eine Dienstleistung beziehen;Sie bekommen keine
Rechnung.Das heisst;Sie haben als Deutscher einen selbsverschuldeten Unfall, geben Ihn ihn eine freie Werkstatt zum reparieren.Sie bekommen keine Rechnung.Wenn Sie reklamieren kommt die Polizei.Die wird mit 50 Euro bestochen, Ihr Auto in Regress genommen und können der Polizei am Schluss noch 400 Euro geben.Ohne Quittung natürlich,Das ist Griechenland.
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komment konstruktiv schrieb:
am 10. Oktober 2011 um 20:51:13
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(2)
Mann oh mann
Woodstock ist vorbei,die Realität wird auch Sie noch einholen.
Von Blümchen kann man auf Dauer nicht leben, das haben die
meisten Erkannt, der Rest ging im Drogenrausch unter.Bessern Sie sich.
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