26.05.2011, 17:57 Uhr | dpa-AFX
Karl-Heinz Grasser (Foto: dpa)
Wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung gegen Österreichs Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser gab es umfangreiche Hausdurchsuchungen. Rund 60 Steuerfahnder und Beamte des Bundeskriminalamtes kamen zu Firmen und Anwesen Grassers in Tirol, Kärnten und Wien, berichteten österreichische Medien und die Staatsanwaltschaft. Der einstige Strahlemann der früheren rechtskonservativen FPÖ-ÖVP-Regierung befindet sich nach Angaben seines Anwalts momentan im Ausland.
Gerüchte und Enthüllungen über dubiose Geschäfte Grassers gibt es in Österreich seit Jahren. Als ehemaliger politischer Ziehsohn des Rechtspopulisten Jörg Haider war er von 2000 bis 2007 Finanzminister Österreichs. Trotz zahlreicher Ermittlungen - auch wegen Untreue und Amtsmissbrauch - ist gegen den glamourösen Ehemann von Kristallerbin Fiona Swarovski (amtlich Fiona Pacifico Griffini-Grasser) bisher keine Anklage erhoben worden. Ende Januar zeigte sich Grasser selbst wegen Steuerhinterziehung an - da ging es aber nur um rund 18.000 Euro.
Nach den neuen Vorwürfen soll er in seiner Zeit als Minister Millionen an Honorarzahlungen am Finanzamt vorbei in Steuerparadiese wie Liechtenstein oder Zypern umgeleitet haben. Nach Informationen der Stadtzeitung "Falter" soll Grasser über eine komplizierte Stiftungskonstruktion Einnahmen in der Höhe von mehr als vier Millionen Euro verheimlicht haben. Für Beobachter des Falles ist aber die eigentliche Frage, woher Grasser als Finanzminister überhaupt angebliche Millionenhonorare bekam.
Grassers Anwalt Manfred Ainedter betonte erneut die Unschuld seines Mandanten. Er habe stets alle Unterlagen offengelegt, die Razzien seien ebenso überraschend wie unangebracht, sagte Ainedter der österreichischen Nachrichtenagentur APA.
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Quelle: dpa-AFX
Nobi schrieb:
am 26. Mai 2011 um 19:35:18
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Grasser
Herr Grasser kommt aus einer Unternehmerfamilie, war als Finanzmister sehr erfolgreich, heiratete eine sehr hübsche und erfolgreiche
( reiche!) Frau mit der er sehr glücklich ist. Wer Erfolg hat, glücklich ist und zudem auch noch reich ist, der ist sich seiner NEIDER gewiss, so ist das. Die SOZIS u. die GRÜNEN graben seit Jahren im Dreck um ihn eins reinzuwürgen, fündig werden sie bestimmt nicht. Eine totale Kontrolle im Bundestag wäre auch angebracht, am Ende wäre der Bundestag leer!!
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Iris schrieb:
am 26. Mai 2011 um 19:33:47
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Joi, endlich mal wieder ein
gutaussehender Kerl! Was man von den meisten Piefke-Staat-Möchtegernpolitikern und sonstiges Geschwärtel, die
2010 roundabout 41 MILLIARDEN € an der Steuer vorbei ins Ausland geschafft haben - grüezi, sie auch hier - nicht behaupten kann! Wenn nicht nur wir Schwizer mal richtig auspacken würden, käm so mancher Troll nicht mehr mit dem Kommentieren nach.
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Jürgen schrieb:
am 26. Mai 2011 um 19:22:04
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der schöne grasser
in österreich heisst es: überall wo grasser draufsteht ist betrug drin !!!! so ist es. aber keine sorge. es wird ihm
nichts passieren. maximal 55.ooo.- euro strafe gemäß gesetz für steuerhinterziehung. und das macht er aus der portokasse. servus, passt schon.
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