08.10.2011, 12:20 Uhr | dpa
Zeit zum Schreiben hat er mittlerweile: Der frühere Strom-Manager Utz Claassen arbeitet an einem Krimi über die Energiebranche. Auf die Idee habe ihn seine 87 Jahre alte Mutter gebracht, sagte Claassen dem "Hamburger Abendblatt". Derzeit ist er ohne feste Anstellung. Unter dem Titel "Atomblut" will Claassen die aktuelle Entwicklung in der Branche als Wirtschaftskrimi schildern. Die Handlung spiele "zu Zeiten der Energiewende, also jetzt und heute", sei allerdings fiktiv. Die in dem Buch vorkommenden Personen seien frei erfunden.
Der 48 Jahre alte Claassen, der auch Miteigentümer des Fußballklubs RCD Mallorca ist, war von 2002 bis 2007 Vorstandschef des Karlsruher Energiekonzerns EnBW. Seine Tätigkeit als Chef des Solarunternehmens Solar Millennium legte er 2010 nach nur 74 Tagen im Amt nieder. In einem laufenden Rechtsstreit geht es um die Frage, ob er die bei seinem Antritt kassierten 9,2 Millionen Euro zurückzahlen muss.
Claassen hat bereits Bücher, unter anderen mit den Titeln "Wir Geisterfahrer" und "Mut zur Wahrheit", veröffentlicht. Dabei handelte es sich jedoch nicht um Krimis.
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Quelle: dpa , t-online.de
andreas schrieb:
am 6. Januar 2012 um 13:17:56
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Atomblut
Auf meinen nächtlichen Streifzügen durch Berlin fiel mir ein Exemplar von Claassens Wirtschaftskrimi "Atomblut" in die
Hände. Ich bin jetzt auf Seite 42 und kann nur sagen: sehr spannend.
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blinker schrieb:
am 13. Oktober 2011 um 09:09:20
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Geldsammler
Wenn man die Geschichte von Claassen kenn, weiß man wohl, daß hier ein Mensch ohne Skrupel am Werke ist. Ein gewissenloser
Ausbeuter und skrupelloser Zeitgenosse. Solche Menschen machen eine Volkswirtschaft kaputt und versehne sich noch mit einem Heiligenschein. Traurig, das solche Zeitgenossen noch öffentliche Reputation genießen.
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Südländer schrieb:
am 11. Oktober 2011 um 21:37:02
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Utz Claasen
Wenn ich mir sein Bild anschaue, dann fehlt nur noch der Heiligenschein und er würde sich als Säulenheiliger anbieten.
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