06.05.2011, 11:31 Uhr | dapd, jdc
Um die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland wieder zu mildern, hat der Vorstandsvorsitzende des DIW Berlin, Gert Wagner, die Wiedereinführung der Vermögensteuer vorgeschlagen. Zudem forderte er die Anhebung der Einkommensteuern im oberen Bereich sowie eine Reform der Erbschafts- und Schenkungsteuer, berichtet die "Saarbrücker Zeitung".
Wagner sagte der Zeitung, in den letzten zehn Jahren seien die verfügbaren Einkommen des ärmsten Zehntels der Bevölkerung real um gut 10 Prozent zurückgegangen, während das reichste Zehntel reale Einkommenszuwächse von fast 20 Prozent erzielen konnte. Dies seien Folgen der rot-grünen Steuerreformen sowie der geringen Lohnsteigerungen in Deutschland.
Wagner warnte zugleich davor, die ärmeren Bevölkerungsschichten im Zuge der Energiewende zu überfordern. Zwar steige durch den Atomausstieg der Strompreis nur minimal, aber in der Gesamtheit der Maßnahmen könne die Energiewende zu einer Belastung für Geringverdiener werden. Die Folge werde eine Verweigerungshaltung sein.
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Quelle: dapd , dpa
xicht schrieb:
am 3. Februar 2012 um 12:25:46
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Der übliche Mist, bevor
man vergessen wird: unsere Leiche lebt! Zum Ärger der politischen Linken wurde in D die Vermögenssteuer
abgeschafft, weil das BVG forderte, alle Vermögensarten gleich zu besteuern. Weil aber nicht jedes Vermögen gleich viel Abwirft (mehr Zinsen als Mieteinnahmen) und diese Steuer keine Rücksicht darauf nehmen darf (BVG), musste man sie komplett stoppen, abgesehen davon gingen 3/4 der Einnahmen für die Erhebung drauf.
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sauerland schrieb:
am 8. Mai 2011 um 17:23:35
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@ Maria
Mir tun die armen Unternehmer aber auch so leid. Wie sagtest du es doch, jeder hat es selbst in der Hand, auch die Unternehmer. Wenn
denen eine 70Std. Woche zuviel ist, warum machen sie es dann. Ich würd mal sagen, wohl des Geldes wegen das sie damit verdienen. Im übrigen sind es die mehrzahl der Unternehmer die ihre Mitarbeiter gegeneinader ausspielen, wie jetzt bei der Arbeitnehmerfreizügigkeit. Wie schön das man nun Leute für 1,40€ aus Litauen bekommen kann, die keinen bezahlten Urlaub haben.
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Reinhold schrieb:
am 7. Mai 2011 um 10:21:53
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Steuern
Irgendwie ist es schon makaber, wenn ein von Steuergeldern existierendes Institut höhere Steuern fordert. Ich mache den
Gegenvorschlag: Weniger von Steuern finanzierte Institute. Wie wäre es denn damit ....
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