27.01.2012, 14:39 Uhr | dapd
Trotz heftigen Widerstands gegen seine Fördermethoden setzt der weltgrößte Energiekonzern Exxon Mobil für sein Erdgasgeschäft weiter auf den deutschen Markt.
"Wir prüfen, wie viel Gas vorhanden ist und ob es wirtschaftlich zu fördern ist", sagte Exxon-Europachef Gernot Kalkoffen dem "Handelsblatt". Er räumte ein, dass Exxon die Akzeptanz für umstrittene Bohr- und Fördertechniken verbessern müsse.
Protest von Politik und Umweltschützern regt sich vor allem gegen das sogenannte Fracking-Verfahren. Dabei wird zur Erdgasförderung aus schlecht durchlässigem Gestein, den unkonventionellen Lagerstätten, ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien eingesetzt. "Immer dort, wo es neue Projekte gibt, sind die Bürger beunruhigt", sagte Kalkoffen. Exxon wartet derzeit auf Genehmigungen für weitere Probebohrungen.
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Exxon werde sich vom deutschen Markt auch dann nicht verabschieden, wenn die Politik das Fracking verbiete. "Daran verschwende ich gar keinen Gedanken", erklärte Kalkoffen. Deutschland sei "ein überaus interessanter Markt". Das Land könne die Energiewende nach der Abkehr von der Atomkraft nicht ohne Erdgas schaffen.
Exxon ist nach Firmenangaben der größte deutsche Erdgasproduzent und liefert rund 14 Prozent des inländischen Erdgasverbrauchs. Der Großteil des Gases stammt aus konventionellen Lagerstätten in gut durchlässigen Gesteinen, aus denen das Erdgas ausströmt.
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Quelle: dapd , t-online.de
Jo schrieb:
am 30. Januar 2012 um 16:48:04
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Exxon
Gefährlich oder nicht ist egal, ich weiss nicht wieso man ausländischen Konzernen überhaupt erlaubt in Deutschland nach Gas oder Öl
zu bohren. Und dann auch noch Exxon die den Deutschen Verbraucher seit Jahrzehnten über den Tisch ziehen. Die sollen das bisschen Gas das wir haben einfach im Boden lassen und mit Putin bessere Verträge aushandeln.
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InfoDialog Fracking schrieb:
am 30. Januar 2012 um 16:04:33
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Risiken durch Fracking klären
Die Risiken durch Fracking sollen im Zuge des InfoDialog Fracking geklärt und wissenschaftlich überprüft
werden. Alle Arbeitsschritte und Ergebnisse des Informations- und Dialogprozesses werden unter folgender Webseite veröffentlicht und jedeR Betroffene ist eingeladen, sich zu beteiligen: http://dialog-erdgasundfrac.de
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Criticus schrieb:
am 28. Januar 2012 um 15:08:22
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@ juergen - 14:17:10
Ihr Unverständnis über Zusammenhänge ökologischer Systeme ist erschreckend! Sie sollten sich hier offiziell mit
Namen und Anschrift ausweisen, damit später einmal Betroffene sich erinnern, wer denn da zur Verdummung der Bevölkerung beigetragen hat!
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