06.09.2010, 08:04 Uhr | Financial Times Deutschland
Fallende Preise: Starker Konkurrenzdruck in der TV-Branche (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Der weltweit steigende Absatz von TV-Geräten wird nach Ansicht der Analysten von Displaysearch den Umsatz der Fernsehhersteller in den nächsten Jahren nicht erhöhen können. "Die Industrie hat die Konsumenten in den vergangenen Jahren an fallende Preise gewöhnt", sagte Displaysearch-Analyst Paul Gray am Rande der Branchenmesse IFA in Berlin. Das derzeitige Absatzwachstum sei komplett von Preiskämpfen getrieben. Von sportlichen Großereignissen wie der Fußball-WM in Südafrika oder den Olympischen Spielen 2012 in London dürfe sich die Branche nicht blenden lassen.
Displaysearch erwartet für das laufende Jahr einen Gesamtabsatz von 242 Millionen TV-Geräten - 15 Prozent mehr als im Vorjahr. 2014 werde der Absatz bei 282 Millionen Fernsehern liegen. Der globale Umsatz hingegen fiele im selben Zeitraum von 116,8 Milliarden auf 102,6 Milliarden Dollar und damit in etwa auf das Niveau des Krisenjahres 2009.
Zwar steige der Anteil von Fernsehern mit größeren Bildschirmdiagonalen ab 45 Zoll, mit denen die Hersteller unter dem Strich mehr verdienen als mit kleineren Geräten. Allerdings geschehe dies zu langsam, um die Umsatzerlöse kurzfristig anzukurbeln, warnen die Analysten. Auch die von den Branchenbeobachtern in den kommenden Quartalen erwarteten fallenden Bildschirmpreise hielfen der Industrie nicht, weil der scharfe Wettbewerb die Fernsehhersteller zwinge, die dadurch entstehenden Preisvorteile an den Konsumenten weiterzugeben.
Die Hoffnung großer Elektronikkonzerne wie Sony, Panasonic und Samsung besteht nun darin, den Verbrauchern künftig vor allem komplexe und damit auch teure Geräte verkaufen zu können, um ihre Profitabilität zu stärken. "Wir müssen Absatz und Ertrag austarieren und können uns nicht nur auf den niedrigsten Preis verlassen", sagte Panasonics Europachef Laurent Abadie der FTD. Nach Ansicht der Analysten muss sich die Branche vor allem darauf konzentrieren, die Vorteile von 3D-Fernsehern, LED-Hintergrundbeleuchtung und Internetfunktionen zu erklären. "Der Konsument ist überfordert - mehr als jemals zuvor", räumte Hitachi-Manager Richard Bass ein.
Auch die Händler wissen, dass der Beratungsbedarf in den kommenden Jahren steigen wird. "Der Fokus auf Verkaufspreise hilft uns jetzt nicht mehr weiter", sagte Hans Carpels, Chef des europäischen Händlerverbands Euronics. Zudem sei es nicht einfach, 3D-Fernseher zu verkaufen, weil bislang noch kaum 3D-Inhalte vorhanden sind. Das sorgt auch in der Industrie für zum Teil lange Gesichter. "Dieses Jahr hat 3D noch nicht den Boom erzeugt, den ich erwartet hatte", sagte Simon Kang, Chef der Sparte für Unterhaltungselektronik von LG.
Quelle: Financial Times Deutschland
Gosper schrieb:
am 2. September 2011 um 11:46:01
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FS Preise
Bei diesem TV Programm brauche ich diesen Fernsehrummel nicht. Denn im Gegensatz zu den TV Geräten entwickelt sich das Programm
nicht, eher ist es rückläufig.
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jumbo schrieb:
am 6. September 2010 um 12:46:52
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und?
wieder ein thema das die welt bewegt! gut für den endverbraucher. konkurrenz belebt das geschäft und macht die geräte billiger und
glaubt mal nicht das jemand ein gerät ohne gewinn verkauft.
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zwerg1 schrieb:
am 6. September 2010 um 11:19:10
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fallende preise,
sind doch kein grund sich nen neuen zu kaufen oder? mein alter grundig läuft top ist jetzt 10 jahre alt und zum teil besser
als die neuen. bekannte haben ihren geegn einen neuen günstigen eingetauscht, auf drei jahre bereits der 2. vile bemängeln die quallität und den stromverbrauch. also warum wechseln. und günstiger stimmt auch nicht. vergleichbare gute fernseher kosten auch heute noch 1000.- und mehr. mein grundig vor 10jahren 2400.-DM. auserdem bringen die hersteller ständig was neues.
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