08.04.2011, 09:12 Uhr | dpa-tmn
Euro-Falschgeld: Der linke Schein ist falsch, der rechte ist ein echter Euro (Foto: imago) (Quelle: imago)
Gefälschte Euroscheine werden zu einem immer größeren Problem in Deutschland. So nahm die Zahl der Blüten im vergangenen Jahr nach aktuellen Zahlen der Bundesbank um 14 Prozent deutlich zu. Doch es gibt einfache Regeln, wie Verbraucher die Blüten im Handumdrehen erkennen: Fühlen - sehen - kippen. Generell sollten die Scheine jedes mal eingehend geprüft werden. Denn wer Falschgeld weitergibt, macht sich strafbar. Unsere Tipps bewahren Sie vor solch einer Falle.
"Im vergangenen Jahr haben Polizei, Handel und Banken rund 60.000 gefälschte Euroscheine aus dem Verkehr gezogen", erklärt Edgar Kornübe von der Deutschen Bundesbank. "2009 waren es 52.500". Ein deutlicher Anstieg zwar, aber weit weniger als im Jahr 2004. Damals wurden 81.000 Blüten entdeckt. Verbraucher sollten vorsichtig sein, denn die meisten Fälschungen sind gängige Scheine. "Tatsächlich waren fast 60 Prozent der Blüten, die 2010 bei uns eingegangen sind, Fünfziger", erklärt Kornübe. "Gefolgt von Zwanzigern mit 21 Prozent und Hundertern mit 15 Prozent". Bei größeren Banknoten ist das Risiko höher, da der Empfänger sie genauer inspiziert.
Qualitativ gesehen unterscheiden sich die in Umlauf gebrachten Blüten stark. So sind die meist von Einzelpersonen erstellten Kopierfälschungen um einiges schlechter als die im großen Stil produzierten Druckfälschungen. Letztere werden ausgehend von detailgetreuen Printvorlagen gedruckt. Dank moderner Technik gelingt es Fälschern, manches Sicherheitsmerkmal nachzuahmen.
Dabei kann selbst ein Laie die Blüten mit einigen Tricks erkennen: "Oft unterscheiden sich falsche von echten Scheinen schon im Material", erklärt Günter Seibold vom Landeskriminalamt München. "Für den Euro wird ein ganz spezielles Baumwollgemisch verwandt, die Blüten werden meist auf normalen Papier gedruckt." Erfühlen kann man den Unterschied auch am Stichtiefdruck, durch den auf der Banknotenvorderseite ein Relief entsteht: Ertastbar sind unter anderem die Wertzahl sowie die Abkürzungen der europäischen Zentralbank (BCE, ECB, EZB, EKT, EKP).
Die übrigen Sicherheitsmerkmale können durch Sehen und Kippen überprüft werden: So werden, hält man den Schein gegen das Licht, Wasserzeichen und ein Sicherheitsfaden sichtbar, auf dem das Wort EURO und die Wertzahl zu lesen sind. Kippt man ihn, erscheinen auf der Vorderseite Eurozeichen oder Wertzahl beziehungsweise Architekturmotiv - als farbig changierendes Hologramm. Auf der Rückseite lässt die Bewegung unter anderem den Perlglanzstreifen im Licht von Hell- bis Goldgelb schimmern.
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"Der Sicherheitswert der Scheine ergibt sich aus der Gesamtheit ihrer Einzelmerkmale. Wenn man konsequent mehrere überprüft, ist man fast immer auf der sicheren Seite", erklärt Harald Schmidt von der Polizeilichen Kriminalprävention des Bundes und der Länder in Stuttgart. Um die Bevölkerung in Sachen Falschgeld zu sensibilisieren und zu schützen, wird von Schmidts Abteilung intensiv Aufklärung betrieben: "Begleitend zur Euroeinführung gab es eine große Präventionskampagne, und auch jetzt geben wir regelmäßig Flyer und Infobroschüren heraus und informieren Online zum Thema."
Natürlich sei es äußerst ärgerlich, derart gelinkt zu werden. Doch dürfe man, um den Schaden von sich abzuwälzen, keinesfalls daran denken, das Falschgeld weiterzugeben. "Wer eine Blüte entdeckt - und das gilt für Einzelhandelsmitarbeiter und Privatpersonen - sollte sofort die Polizei einschalten. Gibt er sie wissentlich weiter, macht er sich strafbar", mahnt erklärt LKA-Mitarbeiter Seibold.
Thierry Cahez sammelt Pennies. Nun wollte er den Schatz versilbern, doch seine Bank stellte sich quer. Warum er das Geld aber braucht. zum Video
Quelle: dpa-tmn , t-online.de
DeutscheMark schrieb:
am 11. April 2011 um 18:42:43
(0)
(1)
kein Geld
Eine Nichtwährung- außer Recheneinheit ist es lediglich ein übelst inflationierendes Tauschmittel, voll kompatibel nur, wenn es
ein "X" trägt und keinesfalls ein Wertaufbewahrungs- sondern Kaufkraftvernichtungsmittel- wird in Ihren letzten Zügen in der Peripherie des irrwitzig überdehnten Verbreitungsgebietes kopiert und in den offiziellen Ausgabestellen gegenwertslos gedruckt, bis die letzten deutsche Exportüberschüsse, Zinsgeschenke, Steuergroschen und Sparguthaben verfrühstückt sind.
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Klaus schrieb:
am 11. April 2011 um 15:53:11
(1)
(0)
ich bin fürDM
... bin ich für einbe fälschungssichere DM - nachdem unsere Regierung, das Ihnen vertrauensvoll von den Bürger über Steuer
erhaltene Geld fremde Staaten und Menschen in Massen gibt und selbst das eigene Land und deren Bürgern verkommen lässt.
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Gebrannter schrieb:
am 10. April 2011 um 21:20:10
(0)
(1)
Falschgeld? Nein, falsche Politik!!!
Online-Banking – Vorsicht Fallen! Bankautomaten – Vorsicht Manipulation! Und das Euro-Geld an und
für sich – Vorsicht Fälschungen? Seit einiger Zeit holen wir Geld nur noch bar am Schalter ab. Überweisungen mit Durchschrift, Abbuchungen und Lastschrift nur ausnahmsweise… Es lebe die Nachkriegszeit!
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