21.02.2011, 13:07 Uhr | dapd, bv
Greyhound in den USA: Günstige Busreisen für lange Strecken (Foto: imago) (Quelle: imago)
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will in Deutschland überregionale Buslinien einführen "Wir brauchen eine klimaschonende und wirtschaftliche Alternative. Dies soll der 'deutsche Greyhound' sein", sagte Ramsauer der "Bild am Sonntag" in Anspielung auf die berühmten Fernbusse in den USA.
Bisher hat die Deutsche Bahn noch ein weitgehendes Fernreise-Monopol, das in einem Gesetz von 1934 festgeschrieben ist. Es sollte damals mehr Verkehr auf die Schiene bringen. Reisebus-Unternehmen können ohne Genehmigung nur Gelegenheitsfahrten zum Beispiel für Ausflüge anbieten, aber keinen Linienverkehr.
"Heute sind wir in einer umgekehrten Situation: In Spitzenzeiten ist der überregionale Schienenverkehr ausgelastet, und viele Leute nehmen das Auto", sagte Ramsauer. Ziel müsse es jedoch sein, "dass zum Beispiel 50 Leute mit einem Fernbus von München nach Frankfurt reisen, anstatt in 25 oder gar 50 Pkw. Es geht nicht um mehr Busse auf der Straße, sondern um weniger Autos."
Ramsauer rechnet für die Bahn mit neuen Gewinnchancen durch die Fernbus-Konkurrenz: "Es wird einen freien Wettbewerb geben, und da kann die Bahn genauso profitieren wie jeder Bus-Unternehmer. Sie betreibt ja heute schon jede Menge Buslinien und wird sicherlich auch im Fernbusverkehr eine wichtige Rolle spielen."
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Einzelne Fernbuslinien existieren bereits in Deutschland. So bietet die Frankfurter Deutsche Touring GmbH die Strecke von Mannheim zum Hamburger Flughafen und umgekehrt jeweils als gut neunstündige Nachtfahrt mit Zwischenstopps unter anderem in Frankfurt und Hannover für 34 Euro an. Das Start-Up-Unternehmen Yourbus, das Busfernreisen innerhalb Deutschlands im Stil von Fahrgemeinschaften anbieten wollte, wurde dagegen von der Bahn unter Verweis auf ihr Monopol verklagt. Die Bahn selbst plant ebenfalls, ihr Netz von Fernbuslinien auszubauen.
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Quelle: dapd , t-online.de
Günter schrieb:
am 20. Februar 2011 um 18:45:59
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Fernbuslinien
Wenn hier den Busunternehmen keine Steine der Bahn in den Weg geworfen werden würde ich dies für gut finden.
Es sollte
allerdings nicht so sein, dass wieder die Bahn hier die Sache in der Hand hat. Die können ja nicht mal ihren
Fernreiseverkehr richtig und günstig bedienen. Bisher boyjotierten diese doch alles was auch nur nach Mitbewerb roch.
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Joker schrieb:
am 20. Februar 2011 um 18:21:45
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Ramsauers Visionen
Das würde bedeuten das eine mächtige Säule der deutschen Wirtschaft wackelt, hat der Ramsauer schon mal daran gedacht,
oder hat er überhaupt schon mal Nachgedacht? Was hat die CSU eigentlich für "kluge Köpfe" in Ihren Reihen. DOKTOR Karl Theodor zu Guttenberg oder der Ramsauer Peter was ist nur in Bayern los.
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andreasechen schrieb:
am 20. Februar 2011 um 18:18:14
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Busse
Da wo man den Reiseverkehr bei der Bahn einstellte und durch Busse ersezte ging die fahrgastzahlen zurück.Lohnen wird es sich
wahrscheinlich hier nur an Freitag und Sonntag wenn Pendler Schüler Studenden und Harz4 empfänger billiger zu ihren zielen zu kommen wollen.Von dauerstau zu diesen zeit inden die Busse fahren und man kann dan bald von Horrocrech von solch fahrten öfters sehen ,da die Bahn gegenüber andere Verkehrsträger noch am sichersten und pünktlicher ist.
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