07.02.2012, 15:39 Uhr | dpa-AFX
Brille: Fielmann. Die Optikerkette mit dem allseits bekannten Werbespruch entwickelt sich gut - allerdings zeigen sich Analysten enttäuscht. 2011 wurden deutlich mehr Brillen verkauft und Kunden betreut als noch im Vorjahr. Das Unternehmen hat fast die Hälfte des Markts für sich. Trotzdem ging die Aktie auf Tauchstation.
Europas größter Augenoptiker Fielmann hat im vergangenen Jahr mehr Brillen verkauft und seinen Umsatz gesteigert. Allerdings stieg der Gewinn weniger stark als von den meisten Analysten erwartet. Die im MDax notierte Aktie sank daraufhin am Dienstagvormittag um 7 Prozent auf 73,89 Euro an das Index-Ende.
Wie Fielmann überraschend mitteilte, verbesserte sich der Gewinn vor Steuern nach vorläufigen Berechnungen von 170,3 auf 172 Millionen Euro. Analysten hatten aber im Schnitt mit zehn Prozent mehr Gewinn gerechnet. Der Überschuss stieg von 120,8 auf 124 Millionen Euro und lag ebenfalls unter den Markterwartungen. Beim Konzernumsatz knackte Fielmann die Milliardengrenze, nachdem im Vorjahr 994 Millionen Euro erzielt worden waren.
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Experten führen den geringer als gestiegenen Gewinn auf höhere Personalkosten und Werbeaufwendungen zurück. Laut Fielmann wurden im vergangenen Jahr die Gehälter zum Teil deutlich angehoben, hinzu kamen Tantiemen- und Aktienprogramme für die Mitarbeiter, die überwiegend im vierten Quartal ausgeschüttet wurden. Der gesamte Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um 28 Millionen Euro.
Fielmann ist mit über 650 Filialen die Nummer eins in Europa und beschäftigt mehr als 14.000 Menschen. Im vergangenen Jahr kamen 481 neue Arbeitsplätze hinzu. Seinen Marktanteil konnte Fielmann 2011 eigenen Angaben zufolge weiter ausbauen. Der Konzern, der zudem Kontaktlinsen und Hörgeräte verkauft, konnte stets davon profitieren, dass er seine Sehhilfen günstiger als die Konkurrenz anbietet. Zudem ist das Geschäft mit Gleitsichtbrillen lukrativ, die angesichts einer älter werdenden Bevölkerung stärker nachgefragt werden. 2011 verkaufte Fielmann insgesamt 6,74 Millionen Brillen und steigerte seinen Absatz in Deutschland um mehr als 5 Prozent. Damit schlug sich das Unternehmen besser als die Branche, die einen Rückgang hinnehmen musste.
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Das Unternehmen kündigte an, seine Dividendenpolitik fortzusetzen. In den vergangenen Jahren schüttete das Unternehmen stets den größten Teil seines Gewinns an die Anteilseigner aus. Für 2010 zahlte Fielmann 2,40 Euro Dividende je Aktie.
Zum Ausblick machte Fielmann keine Angaben, sagte aber, dass die ersten Wochen des neuen Jahres optimistisch stimmen würden. Normalerweise teilt das Unternehmen stets mit, Umsatz, Absatz und Ertrag steigern zu wollen. Analyst Bernd Müll von der Landesbank Baden-Württemberg geht davon aus, dass sich die Kunden angesichts der Kälte im Februar wieder etwas mehr mit Anschaffungen zurückhalten werden. Seine vollständige Bilanz wird Fielmann am 26. April vorlegen.
Quelle: dpa-AFX , dpa , t-online.de
Opa Brenne schrieb:
am 7. Februar 2012 um 17:33:17
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Opiker
Oha, hier kennen sich scheinbar einige wohl doch mit der Matterie aus ... Ob hier Optiker mitlesen
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Bantam schrieb:
am 7. Februar 2012 um 17:25:35
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gute Preise gute Besserung
ich lasse mir meine Brillen immer im Urlaub (Ausland) fertigen. Die Glas-Preise aber auch die der Gestelle sind
nur ein Bruchteil so teuer. Hier in D bei Fielmann oder auch anderen Gleitsichtbrille mit 1,74er Brechung Doppelasphärisch 1300€ zu Honkong 370$ (Marke Gestell und Glas natürlich identisch) Preise auch in den Staaten, Restübersee und auch in Südeuropa ählich günstig. Die Glaspreise in D sind m A Veräppelung
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Selfmade schrieb:
am 7. Februar 2012 um 17:17:52
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@ Onkel Hardy
es verkaufen nicht alle Hersteller an Fielmann. D h wenn du wirklich ein gutes bestimmtes Gestell oder eine Kombination haben
willst bekommst du sie bei Fielmann nicht für Geld oder gute Worte. Die Hersteller die nicht an Fielmann liefern sind wohl nicht wenige
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