Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Wirtschaft >

Finanzkrise: George Soros hält US-Banken für "quasi bankrott"

...

Soros hält amerikanische Banken für "quasi bankrott"

06.10.2009, 12:19 Uhr | Financial Times Deutschland

George Soros hält viele Banken der Wall Street für "quasi bankrott" (Foto: dpa) George Soros hält viele Banken der Wall Street für "quasi bankrott" (Foto: dpa)Die US-Wirtschaft stabilisiert sich. Doch Hedge-Fonds-Milliardär George Soros traut dem Frieden nicht: Seiner Ansicht nach machen das angeschlagene Bankensystem und hoch verschuldete Privathaushalte die Erholung zunichte. So bezeichnete die Hedge-Fonds-Legende die amerikanischen Banken als "quasi bankrott" und warnte vor einem schwachen Aufschwung der US-Wirtschaft.

Feudaler Arbeitsplatz - So edel pinkeln die Großbanker
Mächtige Banken - Die Herrscher der Wall Street
Video - Banker packt aus

Finanzkrise noch lange nicht überwunden

"Die Erholung wird sich langsam vollziehen", sagte Soros am Montag. "Die Vereinigten Staaten haben noch einen langen Weg vor sich." Neben dem angeschlagenen Finanzsystem ständen auch die hoch verschuldeten Verbraucher einer V-förmigen Wirtschaftsentwicklung entgegen. Im Zuge der zwei Jahre andauernden Krise an den Finanzmärkten schrieben Geldhäuser in den USA 1100 Milliarden Dollar ab. Parallel dazu kletterte die Sparquote der Verbraucher auf den höchsten Stand seit 24 Jahren, weil sich die Haushalte angesichts fallender Hauspreise, steigender Arbeitslosigkeit und hoher Vermögenseinbußen einschränken.



Reform des Finanzmarktes schwierig

Europa sei weniger hart getroffen, sagte Soros. Die Europäische Zentralbank werde vor der US-Notenbank Fed den Leitzins erhöhen. "Für die USA wäre ein Ausstieg aus den Nothilfen zu früh." Eine Reform des Finanzmarktes sei schwierig. "Der Crash aus dem Jahr 2008 ist in den Köpfen vieler Menschen zu einem schlechten Traum geworden. Sie vergessen ihn einfach und gehen zum Alltag über", sagte Soros, der auf einem Panel in Istanbul sprach.

US-Wirtschaft erholt sich langsam

Seit Dezember 2007 befinden sich die USA in der Rezession. In der jüngsten Zeit häuften sich die guten Nachrichten. So zogen die Stimmungsindikatoren an, die Hauspreise stabilisieren sich. Der US-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe hielt sich im September beispielsweise mit 52,6 Zählern über der kritischen Marke von 50 Punkten. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal um 0,7 Prozent geschrumpft war, wird für das dritte Quartal mit einem Plus gerechnet.



US-Arbeitsmarkt weiter unter Druck

Trotzdem bleibt die Situation auf dem Arbeitsmarkt angespannt. Im September fiel der Stellenabbau mit 263.000 Jobs höher aus als erwartet. Die Arbeitslosenquote kletterte von 9,7 auf 9,8 Prozent. Das ist der höchste Stand seit 1983. Zudem sank die Zahl der durchschnittliche Wochenstunden leicht auf 33. "Insgesamt befindet sich der Arbeitsmarkt weiter in einer recht schwachen Verfassung. Ein Beschäftigungsaufbau bleibt eine relativ ferne Perspektive", sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer.

Währungsfonds bestätigt Soros Befürchtungen nicht

Soros Einschätzung deckt sich nicht mit der Analyse des Internationalen Währungsfonds (IWF). In seinem am vergangenen Donnerstag vorgestellten Weltwirtschaftsbericht erwartet die Orgnisation für die USA ein Minus von 2,7 Prozent in diesem Jahr und für 2010 ein Plus von 1,5 Prozent. Für die Euro-Zone ist der Währungsfonds pessimistischer: Nach einem Minus von 4,2 Prozent 2009 prognostiziert er hier ein Wachstum von nur 0,3 Prozent 2010.

Mehr Themen:
Bundespräsident Köhler - Monster noch nicht gezähmt
Angst vor Regulierung - Banken schlagen Alarm
IWF-Prognose I - Europa droht langfristiges Magerwachstum
IWF-Prognose II - Weltwirtschaft erholt sich schneller




Quelle: Financial Times Deutschland

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Finanzkrise: George Soros hält US-Banken für "quasi bankrott"" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Finanzkrise: George Soros hält US-Banken für "quasi bankrott"" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (0)

zum Forum

Thema: "Finanzkrise: George Soros hält US-Banken für "quasi bankrott""

Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr

Shopping

Einkaufswelt
Premium-Freizeitmode
BRAX - Premium-Mode vom Passformspezialisten

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special

Einkaufswelt
Gabor bei Siemes.de
Gabor-Schuhe bei siemes.de

Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten

Einkaufswelt
Fußball-EM 2012
Perfekt ausgestatten für die Fußball-EM 2012 mit GINGAR.de

Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de

Einkaufswelt
14,95 €-Gutschein sichern
Gutschein-Aktion bei KLiNGEL.de

Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de


Downloads & Shops

Minus 29%: CutOut PRO
CutOut PRO (Quelle: Softwareload)

Der Meister für feinste Freistellungen und präzise Montagen. mehr

Historische Traktoren
Agrar Simulator: Historische Landmaschinen (Quelle: Koch Media)

Landmaschinen der 50er bis 70er Jahre fahren. Spiel jetzt kaufen

Badeurlaub in Kroatien ab 572,- €/P.
Last Minute bei t-online.de Reisen (Quelle: t-online.de)

1 Woche im 4-Sterne- Hotel mit AI und Flug.


Aus anderen Bereichen

Die Deutschen könnten im Geld baden
Baden im Vermögen: So reich wie heute waren die Deutschen noch nie (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wieso die Vermögen so rasant steigen. mehr

Skandalspiel: Hertha hat irren Plan
Die Hertha-Mitglieder sollen über eine weiter Klage entscheiden. (Quelle: imago)

So soll es nach dem Urteil weitergehen. mehr


Anzeigen

Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige