11.10.2011, 15:51 Uhr | AFP, dpa, t-online.de
Das langwierige Hin und Her um einen drohenden Fluglotsenstreik verunsichert derzeit zahlreiche deutsche Fluggäste. Jetzt hat sich der Monopolkommissionschef der Bundesregierung, Justus Haucap, in die Debatte eingemischt. Er will der Sparte das Streiken schwerer machen.
Haucap forderte eine "Missbrauchskontrolle von Spartengewerkschaften". Ein Streikrecht etwa solle nur in "extremen Fällen" zulässig sein, sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Kontrolle darüber könne das Bundeskartellamt übernehmen. Die Monopolkommission ist ein unabhängiges Gremium, das die Bundesregierung in Fragen des Wettbewerbs berät.
Fluglotsen befänden sich ähnlich wie Lokführer und Piloten in einem Monopolmarkt, sagte Haucap der Zeitung. Verbraucher hätten keine Chance, auf Alternativen auszuweichen. "Streiks werden dann auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen", betonte der Experte.
Aktuelle Stellenangebote für Ingenieure, Projektleiter, Piloten und Flugbegleiter in Ihrer Wunschregion finden.
Jobsuche starten
Auch seien Gewerkschaften gegründet worden, um die Position von Arbeitnehmern zu stärken. Fluglotsen etwa befänden sich aber ähnlich wie Lokführer und Piloten schon in einer starken Position. Das zeige sich auch an vergleichsweise hohen Gehältern. Somit habe die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) eine besondere Verantwortung gegenüber den Fluggästen.
Die GdF hatte am 10. Oktober zunächst Streiks noch für diese Woche angekündigt. Es besteht allerdings noch Hoffnung, dass den Flugpassagieren die Arbeitsniederlegungen erspart bleiben. Die Gewerkschaft erklärte sich nach eigenen Angaben zu einem weiteren Gespräch mit der Deutsche Flugsicherung (DFS) unter Teilnahme des Schlichters bereit. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) erklärte, es seien für den 12. Oktober weitere Gespräche vereinbart worden.
Teilkasko, Anschiebehilfe oder Beitragserhöhung: In unserem Kfz-Special finden Sie alle wichtigen Informationen zum Thema Kfz-Versicherung.
Quelle: t-online.de , dpa , AFP
Fliega schrieb:
am 12. Oktober 2011 um 10:51:45
(9)
(2)
Betteln statt streiken
Nicht nur ist der Vorschlag von Herrn Haucap grundgesetz-widrig, sondern auch wieder mal ein Schlag gegen
Arbeitnehmerinteressen. Würde mich nicht wundern, wenn der Herr von der Arbeitgeber-Lobby gesponsert wird. Das würde auch erklären, warum er Lokführer als besonders privelegierte Berufsgruppe bezeichnet mit vergleichsweise hihen Gehältern. Vielleicht sollte man die mal mit seinem Gehalt vergleichen...
mehr
Kommentar melden
Rentner schrieb:
am 12. Oktober 2011 um 10:15:47
(7)
(0)
Unterbezahlte Fluglotsen oder das gleiche Streik jedes Jahr
Scheinbar die Grundgesetzen sind nur reserviert für Beamten, Richter, Ärzte und Piloten.
Kommentar melden
Tom schrieb:
am 12. Oktober 2011 um 10:12:43
(4)
(11)
Wir Bürger haben dieser Gier Truppen Satt
Damals unter President Reagen hat dieser nie satt Fluglötzen gestreikt. Die President hat eine
48 Stunden frist gegeben, entweder zurück zum Arbeit oder wir ersetzen mit Militär Fluglötzen bis neue kommt. Das ende vom lied, dieser nie satt heer vom Fluglötzen war fristlos entlassen. Hier in Deutschland dürfen die Bahn, Flughafen und Ärzte genießen immer wieder mit erpressung gegen die unschuldig kunden.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Staats- und Regierungschefs be- kräftigen ihre Solidarität. zum Video