20.12.2010, 10:59 Uhr | dpa-AFX
Bernhard Mattes, Deutschlandchef von Ford, fordert Schadenersatz von korrupten Mitarbeitern (Foto: imago)
In der Korruptionsaffäre um Bauaufträge beim Autohersteller Ford verlangt der Deutschland-Chef Bernhard Mattes Schadenersatz in Millionenhöhe. Man habe eine Anwaltskanzlei zur Rückforderung des veruntreuten Geldes beauftragt, sagte der Manager dem Magazin "Focus". Der Schaden durch die betrügerischen Ford-Mitarbeiter liege im einstelligen Millionenbereich.
Am Montag vor einer Woche hatten die Ermittler Dutzende Büros und Wohnungen in Köln und Leverkusen durchsucht. Es ging um den Verdacht auf Bestechung, Untreue und Betrug. Wie der "Focus" schreibt, ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen vier Unternehmer sowie sechs Mitarbeiter der Kölner Konzernzentrale. Bei der Staatsanwaltschaft in Köln war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.
Die verdächtigten Ford-Mitarbeiter sollen in einer Abteilung arbeiten, die für die Auftragsvergabe beim Neu- oder Umbau von Werkshallen zuständig ist. Neben den Produktionsstätten in Köln und Saarlouis seien auch die Ford-Werke im rumänischen Craiova, im belgischen Genk sowie im spanischen Valencia von den Machenschaften betroffen.
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Quelle: t-online.de , dpa-AFX
darknumber schrieb:
am 22. Dezember 2010 um 22:20:54
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Halle Köln
Na ja,
vieleicht wird ja jetzt auch die bezahlte, aber nicht vorhandene Lagerhalle gefunden; ist ja nicht so klein. Müßte
irgendwo auf dem Gelände stehen.
In dieser ominösen Halle werden Teile gelagert, welche aber nie den Weg zum Kunden finden, weil weder Halle, noch Teile da sind,
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Blulme schrieb:
am 22. Dezember 2010 um 21:31:44
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Thema: "Ford fordert Schadenersatz von Mitarbeitern"
Haben sich nicht alle Unternehmensberater der BRD mit dem System der "Kundenbetreuung Ford" hervorgetan!
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Kiara schrieb:
am 20. Dezember 2010 um 15:44:19
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Ford forder@Münzer
Richtig. Wer nicht willig ist, wird erst garnicht aufd ie Lieferantenliste genommen. Wenn man von diesem Listingverfahren
mal wieder abweichen würde, könnte so manches unmöglich gemacht werden, denn die Bestechung könnte nicht so reibungslos Jahre laufen, wenn wieder echter Wettbewerb zugelassen würde. Die Einkäufer rechnen Ihnen dann vor, was ein Listing kostet, und dass Sie deswegen nicht als Lieferant in Frage kommen können. Die Listingkosten sind erheblich niedriger als der Schaden.
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