19.08.2010, 12:06 Uhr | dpa, AFP
Foxconn-Arbeiter: 400.000 neue Stellen geplant (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)
Der weltgrößte Elektronik-Hersteller Foxconn will in nächster Zeit bis zu 400.000 neue Arbeiter einstellen. Foxconn war durch eine Selbstmordserie unter seinen Arbeitern im Frühsommer in die Schlagzeilen geraten. Die Mitarbeiterzahl in China soll nun innerhalb eines Jahres auf 1,2 bis 1,3 Millionen steigen, sagte ein ranghoher Foxconn-Vertreter der Nachrichtenagentur Bloomberg. Grund sei ein sprunghafter Geschäftsanstieg - im ersten Halbjahr schoss der Umsatz um die Hälfte in die Höhe.
Der Konzern aus Taiwan produziert für westliche Elektronik-Giganten wie Apple, Hewlett-Packard, Dell, Sony oder Nokia. Für die Media-Märkte in China wurde ein Joint Venture gegründet und ist auch Partner der Metro-Gruppe, die in China und anderen asiatischen Märkten massiv expandieren will.
Foxconn war heftig kritisiert worden, nachdem sich rund ein Dutzend Arbeiter der Fabrik im südchinesischen Shenzhen das Leben nahm. Die Selbstmorde lösten eine Diskussion über die Arbeitsbedingungen, niedrige Löhne und einen als "militärisch" beschriebenen Managementstil bei Foxconn aus. Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück. Nach den Selbstmorden wurden die Löhne für die Mitarbeiter Anfang des Sommers deutlich erhöht. Daher müssen die Arbeiter dort nicht mehr so viele Überstunden machen, um genug Geld zum Leben zu verdienen - ein Grund für den Bedarf des Konzerns an zusätzlichen Arbeitskräften.
Als eine weitere Reaktion will das Unternehmen neue Fabriken näher am Wohnort seiner Arbeiter bauen. Derzeit arbeitet etwa die Hälfte der rund 900.000 Mitarbeiter in Shenzhen. Vor allem chinesische Experten hatten als mögliche Ursache für die Selbstmorde auf die persönliche Isolation vieler junger Arbeiter hingewiesen, die ihr soziales Umfeld aufgaben, um in der Riesenfabrik zu arbeiten.
Quelle: dpa , AFP , t-online.de
rtom schrieb:
am 26. Januar 2012 um 21:23:34
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@100oktan
Ihnen muss es als Chef schon sehr schlecht gehen.Unglaublich wie Sie immer über die deutschen Arbeiter und H4 Empfänger
herziehen.Viele Gelbe Scheine bekommen nur die Firmen,die ihre Mitarbeiter ausbeuten und schlecht bezahlen.Ich habe in Firmen gearbeitet mit guter und schlechter Bezahlung.Mit guter Bezahlung sind die Leute motiviert und gehen sehr gerne zur Arbeit.
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Bnaxichonder schrieb:
am 19. August 2010 um 15:39:40
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400.000 Arbeitsplätze
Das waren mal unsere Arbeitsplätze und wir werden sie nie mehr zurück holen können. Wenn 10% Besserwisser und
Selbstzerstörer 90% der Bevölkerung nach Belieben manipulieren können, wird in 50 Jahren kein Hahn mehr nach und in Deutschland krähen. "Arbeitszeitverkürzung schafft Arbeitsplätze!" Eine Wirtschaftsprognose mit hoher Voraussagekraft! In Taiwan! In Peking! In Singapur! In Korea! In Japan! In Rumänien! In Bulgarien! In ...
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Kuhni schrieb:
am 19. August 2010 um 11:31:35
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"unsere Arbeitsplätze"
ja, und wir sind selbst Schuld.
Wir wollen für unsere Arbeit immer besser bezahlt werden und im Gegenzug wollen wir
für
Produkte immer weniger zahlen. Wer wäre denn bereit für einen in Deutschland gefertigten
DVD-Player 1000€ zu bezahlen, wer würde aus nationalem Interesse gerne das dreifache bezahlen?
Wundern darf man sich da nicht.
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