11.01.2012, 11:33 Uhr | AFP
Paukenschlag für Paris: Die US-Ratingagentur Moody's warnt die Franzosen vor einem Verlust seiner Top-Bonitätsnote. Eine Verschlechterung würde Zinsen auf Kredite immer teurer machen.
Moody's zweifelt an dem bisher stabilen guten Ausblick für die Kreditwürdigkeit der zweitgrößten Volkswirtschaft Europas und stellt das Toprating (AAA) auf den Prüfstand. Die Regierung solle für Frankreichs Best-Bewertung wirtschaftliche und haushaltspolitische Reformen umsetzen, schrieb Moody's in seinem am Montagabend veröffentlichten jährlichen Kreditbericht.
Wirtschaftsminister François Baroin räumte ein, dass die Regierung ihre Wachstumsprognose für 2012 wahrscheinlich erneut nach unten revidieren werde. Das Land werde dennoch alles tun, um die Top-Kreditwürdigkeit zu behalten. Frankreich werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nicht um 1,75 Prozent steigern können. Es bestehe die Gefahr, dass das Wachstum unter 1,5 Prozent liegen werde, sagte Baroin dem Fernsehsender France 2.
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Daraufhin stiegen am Dienstag die Risikoaufschläge für französische Staatsanleihen: Im Vergleich zu den als besonders sicher geltenden deutschen Papieren muss Frankreich derzeit die höchste Risikoprämie seit Euro-Einführung zahlen. Die Aufschläge zu deutschen Anleihen stiegen erstmals auf mehr als 100 Basispunkte oder mehr als einen Prozentpunkt. Das Renditeniveau für zehnjährige französische Staatsanleihen liegt aktuell bei 3,15 Prozent, das ist kein Höchststand.
Moody's erklärte in seiner Analyse, die Finanzstärke Frankreichs sei durch die Finanz- und Wirtschaftskrise geschwächt worden. In Bezug auf die Schuldensituation gehöre Frankreich mittlerweile zu den schwächsten mit "AAA" benoteten Ländern.
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Außerdem stehe Frankreich in den nächsten Monaten vor Herausforderungen: So könnte zusätzliche Unterstützung für andere Länder notwendig werden oder das französische Bankensystem gestützt werden müssen. Ein schwächeres Wirtschaftswachstum könnte in Frankreich noch stärkere Sparanstrengungen notwendig machen. Die Regierung hat versprochen, das nach EU-Regeln unzulässig hohe Staatsdefizit bis 2013 auf die Höchstgrenze von drei Prozent des BIP zu senken.
Generell verfüge Frankreich aber über eine Wirtschaft mit "hoher Produktivität, breiter Diversifizierung und hoher Innovationskraft", betonte Moody's. Zudem verfüge der private Sektor über ein hohes Sparvermögen. Die Überprüfung des Ausblicks erfolge in den nächsten drei Monaten.
Frankreichs Topnote "AAA" ist auch für den Euro-Rettungsfonds EFSF wichtig. Sie ermöglicht es, zu den besten Konditionen Geld am Kapitalmarkt aufzunehmen.
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Quelle: AFP , t-online.de
Impresario schrieb:
am 20. Oktober 2011 um 09:31:41
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Schuldenkrise
Es ist ja nicht so,dass die Vertreter de reurop. Regierungen beim EU-Krisengipfel am Sonntag sich nur mit selbstverursachten
Krisen aller Art beschäftigen,nein,sie sind auch kulturell auf der Höhe der Zeit.So soll zur Eröffnung dieser Talk-Show
die Serenade "Die Millionen des Harlekin" unter dem aktualisierten Titel "Die Billionen des Harlekin" mit dem versierten Zahlenjongleur Wolfgang Schäuble als Hauptfigur aufgeführt werden.
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Wahrheitsfreund schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 20:19:46
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@logo
Richtig: Es geht in 1.Linie um Rettung v. franz.Banken.Deswg. auch wird das Ganze nur zwischen Merkel nebst Zahlenfetischist Schäuble
u. dem Politfilou Sarko verhandelt.Deswg.auch der verbotswidrige Ankauf v.Schrottpapieren durch die EZB,wofür der franz.Direktor Trichet eigentl. bestraft werden müßte.Deswg. auch d.v.der franz.IWF-Dame Lagarde geforderte Bankrefinanzierung aus dem Rettungsschirm.Der Bundestag wurde m.Desinformation ,Horrorszenarien u.Mobbing v.Merkel zum Plazet genötigt
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logo schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 13:59:12
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hoffentlich bald
knallt es in der GRAND NATION. Frankreich und seine Banken sind mit die Hauptursache für die ganze €-Einführung und die
resultierende Misere.
Und die blöde Angie geht dem Möchtegern-Napoleon auf den Leim und verrät ihr Vaterland und seine Bevölkerung.
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