23.02.2012, 14:02 Uhr | dapd, t-online.de
Der Arbeitsmarkt in Deutschland boomt, trotzdem sind 2011 kaum weniger Bundesbürger in die private Pleite gerutscht als im Vorjahr. Wie die Wirtschaftsauskunftei Bürgel aus Hamburg mitteilte, erklärten sich 136.033 Menschen für zahlungsunfähig. Das waren 2,2 Prozent weniger als 2010. Zu den besonders stark gefährdeten Gruppen zählen demnach junge Frauen und Seniorinnen.
"Obwohl wir dank einer verbesserten Situation auf dem Arbeitsmarkt und einer entsprechend günstigen Konjunkturlage in Deutschland bei den Privatinsolvenzen einen leichten zahlenmäßigen Rückgang verzeichnen, verharren die Werte weiterhin auf einem zu hohen Niveau", sagte Bürgel-Geschäftsführer Norbert Sellin.
Vor allem junge Frauen und Seniorinnen seien zunehmend von Privatinsolvenz bedroht. Während sich der Insolvenzanteil der jungen Frauen von 18 bis 25 Jahren im vergangenen Jahr um 3,1 Prozent erhöht habe, sank er laut Bürgel bei den jungen Männern um 1,7 Prozent.
Bei Frauen über 60 Jahren sei die Zahl der Insolvenzen um 12,3 Prozent gestiegen, bei männlichen Senioren hätten sich die Werte hingegen lediglich um 3,3 Prozent erhöht. "Hier bahnt sich eine dramatische Entwicklung an", erklärte Sellin.
Junge Menschen gerieten häufig durch unwirtschaftliche Haushaltsführung und ein unpassendes Konsumverhalten in finanzielle Schwierigkeiten. Ältere Menschen litten hingegen oft unter einem geringen Einkommen. Vor allem bei Frauen führten Teilzeitbeschäftigung, Mini-Jobs und befristete Arbeitsverhältnisse zu einer Notlage, hieß es.
Unter den einzelnen Bundesländern gab es in absoluten Zahlen in Nordrhein-Westfalen (32.389), Niedersachsen (17.290) und Bayern (15.202) die meisten Privatinsolvenzen. Relativ betrachtet traf es laut Bürgel jedoch Bremen am härtesten. Hier hätten 293 Personen pro 100.000 Einwohner einen Insolvenzantrag gestellt. In Bayern sei der Wert mit 121 Privatinsolvenzen am niedrigsten gewesen.
Vier der sechzehn Bundesländer verzeichneten 2011 mehr Privatpleiten als im Jahr zuvor – allen voran Nordrhein-Westfalen (plus 7,1 Prozent) und Hamburg (plus 6,0 Prozent). Den stärksten Rückgang melden Sachsen mit einem Minus von 13,3 Prozent und Baden-Württemberg (minus 10,6 Prozent).

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Quelle: t-online.de , dapd
Frau schrieb:
am 23. Februar 2012 um 19:06:22
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Privatinsolvenz
@Radikal-Antifeminist
dein IQ liegt auf dem Niveau einer Henne! Vielleicht kriegst du irgendwann auch nur noch 60% Rente wie
eine Witwe. Jetzt ist die Generation in Rente die D aufgebaut haben und Kinder aufgezogen haben. Oder als Kinder und Jugendliche den Krieg mitgemacht haben. Das waren oftmals Hilfsarbeiter, weil kein Geld da war um sie ausbilden zu lassen. Da musste jeder arbeiten und zum Unterhalt in der Fam. beitragen. Jede Witwe wird vom Staat um 40% Rente betrogen.
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Mira schrieb:
am 23. Februar 2012 um 19:02:19
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Pleite
Ein Grund warum viele junge Frauen in die private Pleite rutschen ist, dass sie überhaupt nicht rechnen können und mit Geld nicht umgehen können.
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CT schrieb:
am 23. Februar 2012 um 18:44:00
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Pleite
Kein Wunder, wenn immer mehr Frauen pleite sind. Sie kriegen bei guter Qualifikation nur die Hälfte von dem, was Männer verdienen.
Ansonsten wenn überhaupt, werden sie meist nur mit Minijobs abgefertigt, mit Löhnen unter aller Sau. Und das wirkt sich natürlich auch auf die Renten aus. Wer aufstocken muß, kriegt gar keine. Die nicht aufstocken mußten, kriegen auch nur die Hälfte von dem ihrer männlichen Kollegen. Das wäre doch DAS Kampfthema für den Frauentag am 8. März oder zum Muttertag!
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