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Fresenius meldet starkes Wachstum

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Fresenius peilt 2009 mehr Gewinn an

30.11.2009, 15:24 Uhr | dpa-AFX, AP, sky

Fresenius meldet starke Zahlen (Foto: AP)Fresenius meldet starke Zahlen (Foto: AP)Der Medizinkonzern Fresenius hat nach einem starken Gewinn- und Umsatzwachstum in den ersten neun Monaten seine Gewinn- und Umsatzprognose für 2009 bekräftigt. Fresenius erwartet auf Konzernebene weiterhin einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes um mehr als zehn Prozent. Ohne Zukäufe will die im deutschen Leitindex DAX notierte Fresenius SE zwischen sechs und acht Prozent wachsen, beim bereinigten Konzernergebnis wird ein Plus von rund zehn Prozent in Aussicht gestellt. Die Börse honorierte die Zahlen.

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Fresenius steigert Umsatz und Gewinn

In den ersten neun Monaten steigerte die Fresenius SE das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um währungsbereinigt 19 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro, damit traf der Konzern die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz legte von Januar bis September währungsbereinigt um 15 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen in Bad Homburg mitteilte. Der Gewinn stieg um 13,6 Prozent auf 368 Millionen Euro. Im dritten Quartal lag das Plus mit 14,3 Prozent auf 128 Millionen Euro sogar noch etwas höher.

Fresenius bekräftigt seinen Ausblick

Konzernchef Ulf Schneider sieht sein Unternehmen auf gutem Wege, die Ziele für 2009 zu erreichen. Danach soll der Umsatz währungsbereinigt um mehr als zehn Prozent und der bereinigte Überschuss um rund zehn Prozent zulegen. Fresenius bekräftigte den Konzernausblick und hob die Ergebnisprognose für die Krankenhaussparte Helios an. Auch für die ebenfalls im DAX notierte Tochter - den Dialysespezialisten Fresenius Medical Care (FMC) - habe sich der Ausblick verbessert.

Geteiltes Echo bei Analysten

Für die Infusionssparte Kabi bestätigte Konzernchef Ulf Schneider dagegen die bisherigen Erwartungen. Dies wertete Analyst Volker Braun von der Commerzbank als Beleg dafür, dass das laufende vierte Quartal bei Kabi möglicherweise herausfordernd werden könnte. Braun beließ die Aktie auf "Add". Nach den Zahlen beließ Equinet Fresenius auf "Reduce" mit einem Kursziel von 37,00 Euro. Während die Töchter FMC und Helios sich gut geschlagen hätten, sei die Entwicklung bei Kabi erneut enttäuschend ausgefallen, schrieb Analyst Martin Possienke. Die Fresenius-Aktie stieg zwischenzeitlich um rund vier Prozent, bei FMC ging es um rund sechs Prozent nach oben.

Großer Krankenhaus-Betreiber

Fresenius SE gehört mit seiner Krankenhaussparte Helios neben der im MDAX-notierten Rhön-Klinikum AG und Asklepios zu den drei großen Krankenhausbetreibern in Deutschland. Mit Kabi ist Fresenius ein Spezialist auf dem Gebiet Infusionstherapien für schwer und chronisch Kranke. Zudem hält Fresenius SE 36 Prozent an dem Dialysespezialisten Fresenius Medical Care. Fresenius beschäftigt weltweit fast 130.000 Mitarbeitern und erwirtschaftet auch durch die in Dollar bilanzierende Fresenius Medical Care, die einen Anteil von fast 60 Prozent am Konzernumsatz hat, fast die Hälfte der Erlöse in den USA.



Quelle: apn , t-online.de , dpa-AFX

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