31.03.2011, 19:33 Uhr | dpa, dapd, oca
Von der Wirtschaftskrise keine Spur mehr: Dank der stabilen Konjunktur ist die Zahl der Arbeitslosen im März im Vergleich zum Vormonat um 102.000 auf 3,21 Millionen gesunken. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mit. Der Vorstandschef der BA, Frank-Jürgen Weise, sagte: "Der Arbeitsmarkt entwickelte sich im Frühjahrsmonat März positiv. Der wirtschaftliche Aufschwung lässt die Arbeitslosigkeit weiter zurückgehen. Auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die Erwerbstätigkeit liegen weiter auf Wachstumskurs, auch die Nachfrage nach Arbeitskräften ist hoch."
Saisonbereinigt ist die Arbeitslosenzahl in Deutschland im März um 55.000 auf 3,01 Millionen gesunken. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang von 26.600 gerechnet. Im Westen nahm die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl um 38.000, im Osten um 17.000 ab.
Neben der guten Konjunktur trägt auch die in Deutschland seit Jahren zurückgehende Zahl von Arbeitskräften zu der stabilen Entwicklung bei. Diese zeigt sich auch bei den Kurzarbeitern: Nach den aktuellsten Daten vom Januar haben 155.000 Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld in Anspruch genommen. Das waren etwa so viele wie im Vormonat, aber fast 720.000 weniger als vor einem Jahr.
Die Zahl der offenen Arbeitsstellen stieg ebenfalls an. Saisonbereinigt verzeichneten die Vermittler ein Plus von 9000 im Vergleich zum Februar. Unbereinigt belief sich der Bestand im März auf 442.000, ein Anstieg binnen Jahresfrist von 122.000.
Bundesagentur für Arbeit vermeldet 102.000 weniger Arbeitslose, der starke Rückgang ist unüblich für diese Jahreszeit. zum Video
Die Japan-Krise stellt derweil nach Einschätzung deutscher Großbanken derzeit noch kein Risiko für den deutschen Arbeitsmarkt dar. Commerzbank-Volkswirt Eckart Tuchtfeld räumte zwar ein, dass Prognosen nach dem schweren Erdbeben in Japan und der Libyen-Krise schwieriger geworden seien. "Ich gehe aber im Moment noch nicht davon aus, dass diese Faktoren Schleifspuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen", sagte er.
Der Arbeitsmarkt-Experte der DZ-Bank, Glenn Marci, hält es sogar für möglich, dass die deutsche Wirtschaft und damit auch der Arbeitsmarkt von Produktionsproblemen in Japan profitiert. "Japan ist eher Konkurrent der deutschen Industrie. Wenn es in Japan bei hoch technologisch hochwertigen Gütern zu Lieferengpässen kommt, könnte es zu Verschiebeeffekten nach Deutschland kommen", meint Marci. Ansonsten hielten sich die Verflechtungen der deutschen und japanischen Wirtschaft in Grenzen.
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dpa, dapd, oca
Ist so schrieb:
am 31. März 2011 um 19:46:30
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@ Klaus
Super Klaus ! Für mich wäre diese Situation so unbefriedigend, daß ich Depressionen entwickeln würde.
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Klaus schrieb:
am 31. März 2011 um 19:09:35
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Niedriglohn
Ich fahre täglich Millionen durch die Gegend . Als Werttransportfahrer verdiene ich aber netto nur 1200 Euro. Auch ich habe noch
einen Nebenjob als Busfahrer,sonst ist es zum Leben zuwenig. Es gibt nun mal Branchen ,in denen wenig bezahlt wird. Das war immer schon so. Trotzdem sollte man arbeiten und nicht dem Staat auf der Tasche liegen.
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Nutella Bande schrieb:
am 31. März 2011 um 19:03:22
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"Frühjahrsaufschwung am Arbeitsmarkt"
Grosse Firmen haben Kurzarbeit angemeldet.
Andere Firmen stellen erst garnicht mehr ein.
Wo soll dann
ein Aufschwung sein??
Erzählt den Leuten nicht immer so einen Mist.
Deutschland ist ein kaputtes Land.
Wirtschaftlich völlig ruiniert, durch unfähige Politiker.
Das Ende dauert nicht mehr lange. Eure Renten gibts eh nicht mehr...tut mir Leid...ist aber so
Mfg
Nutella Bande
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