07.04.2011, 18:29 Uhr | dapd und dpa-AFX
Ökonomen in Deutschland rechnen mit deutlichem Wachstum und haben ihre Prognose für das Wachstum 2011 kräftig nach oben korrigiert. Sie erwarten nun 2,8 Prozent Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts, nach 2,0 Prozent, wie noch im Herbst geschätzt. Das teilten die Institute in Berlin bei der Vorstellung des Frühjahrsgutachtens mit. Zudem rechnen die Forscher mit glänzenden Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt. So soll die Zahl der Arbeitslosen im Jahresschnitt auf 2,89 Millionen sinken. Die Arbeitslosenquote wird von 7,7 auf 6,9 Prozent zurückgehen. Das Defizit des Staats soll von 3,3 auf 1,7 Prozent absacken. Die Verbraucherpreise sollen um 2,4 Prozent steigen.
Die Institute überschrieben ihr Gutachten mit dem Titel "Aufschwung setzt sich fort". Im vergangenen Jahr hatte das Wachstum 3,6 Prozent betragen. Auch mit 2,8 Prozent 2011 wäre Deutschland in der Spitzengruppe der Industriestaaten. Die Institute erwarten, dass sich die Auftriebskräfte vom Export allmählich zur Binnennachfrage verschieben. Gleichwohl soll der Überschuss der Leistungsbilanz weiter steigen von 141,4 Milliarden auf 153,4 Milliarden Euro.
Die größten Risiken lägen im Ausland, schrieben die Forscher. Würde sich das Öl verknappen wegen der Aufstände in Arabien, oder sich die Schuldenkrise in einigen europäische Staaten zuspitzen, könnte dies die deutsche Wirtschaft belasten. Die Forscher empfahlen für Deutschland weiter einen Konsolidierungskurs und verlangten Nachbesserungen beim Europäischen Stabilisierungsmechanismus.
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Der Aufschwung werde vor allem hierzulande sowohl von der Nachfrage aus dem Ausland als auch von der Binnenkonjunktur getragen. Vieles deute darauf hin, dass die Expansion in den kommenden Monaten kräftig bleiben wird. Wichtige Umfrageindikatoren lägen nahe bei ihren Höchstständen. Die Auftriebskräfte würden sich allmählich zur Binnennachfrage verschieben, da die Löhne im Zuge des Aufschwungs stiegen. Allerdings warnen die Fachleute auch vor einer hohen Inflationsrate von 2,4 Prozent in diesem und 2,0 Prozent im nächsten Jahr.
Das Gemeinschaftsgutachten wurde von acht Instituten erstellt. Zu ihnen gehören das Münchner Ifo-Institut, das Kieler Institut für Weltwirtschaft, das Mannheimer ZEW, das Institut für Wirtschaftsforschung Halle und das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung. Zum Teil kooperieren die großen Forschungsinstitute mit kleineren Instituten. Auch Forscher aus der Schweiz und Österreich haben sich an dem Gutachten beteiligt.
Der DAX hat sich seit dem Japan-Schock Mitte März wieder komplett erholt. zum Video
Quelle: t-online.de , dapd , dpa-AFX
ralle schrieb:
am 7. April 2011 um 19:25:18
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Johannes
Dann habt Ihr alles richtig gemacht, man sollte hier und da auch mal ein Lob aussprechen. Viel Glück noch in eurem Leben.
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Johannes schrieb:
am 7. April 2011 um 17:56:36
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ralle
Tagesmutter wird wie gesagt wenig gebraucht und kostet höchstens 250 Euro im Monat.
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ralle schrieb:
am 7. April 2011 um 17:45:25
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Johannes
Was kostet denn die Tagesmutter im Monat???
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