23.06.2010, 13:28 Uhr | apn
Die Verbraucher in Deutschland lassen sich auch von der Debatte um das Sparpaket die Konsumlaune nicht verderben. Viele Haushalte hätten im Juni beim Konsum sogar noch zugelegt, teilte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mit. Dabei sei vielen Haushalten bewusst, dass sie wegen der Einschnitte künftig den Gürtel enger schnallen müssten. Viele Haushalte rechneten über kurz oder lang mit geringeren Einkommen, berichteten die Konsumforscher unter Berufung auf entsprechende Verbraucherumfragen.
In der Gesamtschau zeichne sich für den Juli ein ähnlich gutes Konsumklima wie im Juni ab. Der GfK-Konsumklimaindex werde deshalb - gemessen an der ermittelten Verbraucherstimmung - im Juli bei einem Wert von 3,5 Punkten stagnieren. Zwar verunsicherten die Diskussion um steigende finanzielle Belastungen wegen des Sparpakets viele Bürger. Dem stehe aber eine wachsende Zuversicht wegen der sich erholenden Wirtschaft und der geringen Inflation gegenüber, geben die Nürnberger Konsumforscher zu bedenken.
Bei vielen Verbrauchern wachse das Vertrauen in die Konjunktur. Dazu tragen nach GfK-Einschätzung nicht nur die guten Nachrichten vom Arbeitsmarkt bei, sondern auch der niedrige Euro-Kurs, der bei den exportorientierten Branchen für Aufwind sorge. Der entsprechende Indikator steige daher um 1,6 auf nun 5,5 Punkte. Das sind gut 28 Zähler mehr als vor einem Jahr.
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Ungleich stärker als die Konjunkturerwartung hat sich im Juni die Anschaffungsneigung verbessert. Der entsprechende Wert stieg um 12,3 Punkte auf nun 30,4 Zähler. Das sei der höchste Wert seit September 2009, betonen die Konsumforscher. "Dieser Anstieg unmittelbar vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft könnte eine Indiz dafür sein, dass das größte Sportereignis der Welt auch in Deutschland - zumindest in einigen Branchen - eine kleine Sonderkonjunktur verursacht", betont die GfK.
Dagegen bleiben viele Verbraucher beim Blick auf ihre eigene Einkommenslage weiterhin skeptisch. Sowohl die Sparpaket-Debatte als auch die Pläne für eine Kopfpauschale im Gesundheitswesen lassen viele Verbraucher zusätzliche Belastungen befürchten. Entsprechend kalkulierten sie in der Zukunft mit einem sinkendem Einkommen. Der Wert für die Einkommenserwartung sei daher zum zweiten Mal in Folge kräftig gesunken - und zwar um 15,5 auf 8,2 Punkte. Trotzdem liege der Index noch immer gut elf Zähler über seinem entsprechenden Vorjahresstand, gab die GfK zu bedenken.
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Quelle: dapd
Eva schrieb:
am 6. Juli 2010 um 12:00:16
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hätten sie gerne
jeden Monat das gleiche Märchen, Menschen glaube an Konjuktur und kaufen und kaufen udn kaufen, bei uns im Städchen gehen
immer mehr Läden kaputt kaputt kaputt.
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Peter § schrieb:
am 4. Juli 2010 um 23:29:49
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nicht immer WM
Siehst Du, haben sie dich erwischt mit ihrer Panikmache. In einem anderen Forum versuchen sie gerade Leuten Immobilien
anzudrehen mit der Begründung zweistellige Preissteigerungsraten sind in Ballungszentren schon im Umlauf. Soll auch schon einige erwischt haben die den Immo-Fuzzis und Bausparkassen auf die Schleimspur gekrochen sind.
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Hallo schrieb:
am 23. Juni 2010 um 14:16:52
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tasche
Animationsnachrichten.
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