18.04.2011, 11:47 Uhr | AFP, dapd, mash
G20 überprüfen Deutschland auf Risiken für Weltwirtschaft (Foto: Reuters)
Die Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) will sieben Staaten überprüfen, ob sie die Stabilität der Weltwirtschaft gefährden. Deutschland steht auf der Liste der Länder, die das Prüfverfahren durchlaufen müssen. Das bestätigte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in Washington.
Die Risikoüberprüfung der G20 soll die Staaten systematisch auf Fehlentwicklungen abklopfen, gaben die Finanzminister und Notenbankchefs der Staatengruppe bei einem Treffen in Washington bekannt. In der Abschlusserklärung waren die betroffenen Länder nicht namentlich genannt worden. Aus Delegationskreisen verlautete aber, dass es sich neben Deutschland um Frankreich, die USA, Großbritannien, Japan, China und Indien handeln soll.
Hintergrund ist die Befürchtung, dass unausgewogene Strukturen wie die riesigen Devisenreserven Chinas und die hohe Verschuldung der USA irgendwann die globale Wirtschaft ins Wanken bringen könnten. Deutschland dürften die Delegierten aufgrund seiner Handelsüberschüsse auf die Liste gesetzt haben.
Das Ergebnis der Überprüfung soll in einen Aktionsplan mit "korrigierenden und vorbeugenden Maßnahmen" einfließen, mit dem sich der G-20-Gipfel im Herbst in Cannes befassen wird.
Bereits im Februar hatten sich die G-20 auf verschiedene ökonomische Messgrößen verständigt, die das Risiko des jeweiligen Landes bewerten soll. Dazu gehören unter anderem die außenwirtschaftliche Bilanz, die Staatsschulden und die Finanzlage der Privathaushalte.
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In Washington einigten sich die Finanzminister nun auf Referenzwerte, die bestimmen, ob ein Land eine mögliche Gefahr für die Stabilität der Weltwirtschaft darstellt. In einem komplizierten Verfahren, das statistische Methoden mit einer politischen Betrachtung verbindet, soll nun ermittelt werden, ob in einem Staat übertriebene Ungleichgewichte vorhanden sind.
Neben den Ungleichgewichten widmeten sich die G-20-Finanzminister einer weiteren weltwirtschaftlichen Baustelle, der Neuordnung des globalen Währungssystems. Deutschland leitet in diesem Bereich gemeinsam mit Mexiko eine Arbeitsgruppe. Schäuble sagte, dass die Reformbemühungen Fortschritte gemacht hätten.
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Bei der Schaffung eines Rahmenwerks für globale Kapitalströme hätten sich die Länder aufeinander zu bewegt, sagte der Minister. Einigkeit bestehe bei der Entwicklung von regionalen Anleihemärkten, mit denen die Abhängigkeit der Schwellenländer von Kapitalströmen verringert werden sollen.
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Quelle: t-online.de , dapd , AFP
auch Heinz schrieb:
am 17. April 2011 um 19:39:51
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@ Heinz - bin mir sicher, sie haben im 1. Satz das Wort ' nie ' vergessen.
Geldverschwendung ist es allemal. Die Frage ist jedoch, wieviel
hat das Treffen uns wieder gekostet? Aber das zahlt Frau Merkel wieder einmal aus der Portokasse. Den Verkehr hat es in großen Teilen Berlins jedoch fast lahm gelegt. Auch ein Erfolg!
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Jürgen schrieb:
am 17. April 2011 um 19:27:51
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@--nc
Die Wahrheit wird auch sie mit Bestimmtheit erreichen, auch wenn es lange dauert! Die großen Jungs und Mädels werden sicher mit ihren
Märchen bei ihnen Erfolg haben, da bin ich mir sicher. Märchenerzähler hatten schon immer ihr gewisses Publikum.
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Heinz schrieb:
am 17. April 2011 um 19:22:30
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G20
Diese Gruppierungen, angeführt von lauter Staatsfaulenzern, hat noch etwas vernünftiges in die Wege geleitet ! Reine Zeit und Geldverschwendung.
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