21.07.2011, 10:21 Uhr | cs mit dpa-tmn
Verbrennen Sie kein Geld beim Gaskauf und wechseln Sie zu einem günstigen Anbieter (Foto: imago) (Quelle: imago)
Es ist Sommer und dazu noch Urlaubszeit. Die wenigsten Bürger haben jetzt ihren Gaszähler im Blick - die Heizung ist aus und die Gaspreise damit für viele kein Thema. Das nutzen die Gasversorger aus und drücken im großen Stil Preiserhöhungen durch. Zwischen Juli und September erhöhen laut Verivox144 Gasanbieter ihre Preise um durchschnittlich 10,6 Prozent.
In Baden-Württemberg erhöht ein Versorger den Angaben zufolge seinen Preis sogar um fast 50 Prozent. Die Schere zwischen billigen und teuren Anbietern geht so immer weiter auseinander. Damit wird ein Wechsel des Gasversorgers noch attraktiver. So wehren Sie sich gegen die Preistreiberei und sparen auch noch Bares. Lesen Sie hier, welche Anbieter die Gaspreise in den kommenden Monaten erhöhen. Und mit dem Gaspreisvergleich finden Sie im Handumdrehen einen günstigeren Versorger.
Teurer wird es den Angaben zufolge für etwa jeden fünften Haushalt mit Gasbezug, da unter anderem einige Grundversorger wie EnBW, Eon Avacon oder der norddeutsche Regionalversorger EWE ihre Preise anheben. Aber auch in Großstädten wie Frankfurt am Main, Duisburg, Wuppertal, Bonn, Aachen, Chemnitz oder Hamm müssen Verbraucher für Gas tiefer in die Tasche greifen.
Laut Verivox bedeutet die Preiserhöhung für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh eine Mehrbelastung von 133 Euro. Schuld an den steigenden Preisen sind die gestiegenen Beschaffungskosten, sagen die Versorger. So haben sich im Laufe des Jahres 2011 sowohl die Ölpreise als auch die Großhandelspreise an den Spotmärkten für Erdgas deutlich nach oben bewegt.
Dabei ist entscheidend, wie abhängig der Versorger von langfristigen Lieferverträgen ist und wie viel Gas er an den Spotmärkten einkauft. Die langfristigen Verträge besitzen laut Verivox meist eine Ölpreiskopplung, so dass die Preise für Gas denen für Öl mit Verzögerung folgen. "Die unterschiedlichen Beschaffungsstrategien der Gasversorger wirken sich stärker als im Strombereich auf den Endpreis aus“, erklärt Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox. „Beschaffung, Vertrieb und Marge haben derzeit einen Anteil von 51 Prozent am Gaspreis. Beim Strompreis macht dieser Posten dagegen nur 31 Prozent aus.“
Durch die verschiedenen Beschaffungsstrategien entstehen erhebliche Preisunterschiede zwischen örtlichen und überregionalen Gasanbietern. So zahlen Verbraucher im August 2011 für 20.000 kWh durchschnittlich 1244 Euro pro Jahr beim günstigsten örtlichen Versorger. Im günstigsten verfügbaren Tarif (ohne Vorauskasse) liegen die durchschnittlichen Kosten bei 945 Euro - eine Ersparnis von 299 Euro.
Eine Möglichkeit, sich gegen die steigenden Gaskosten zu wehren, ist der Wechsel zu einem neuen Anbieter. Für einen vierköpfigen Haushalt ergeben sich nach Angaben von Verivox oft mögliche Einsparungen von vielen hundert Euro im Jahr. Den Gaspreisvergleich finden Sie hier.
Quelle: dpa-tmn , t-online.de
W.H. schrieb:
am 20. Juli 2011 um 21:42:47
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Gaspreise
Enteignet diese Konzerne. Das sind eh nur Verbrecher.
Wenn man nicht zahlen kann sitzt im Winter mit einem kalten Arsch rum.
Und
Hauptsache die Geldsäcke können sich in warmen Gegenden verdrücken. Schießt die auf den Mond und zwar auf die Rückseite.
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Rolf schrieb:
am 20. Juli 2011 um 21:28:02
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Gaspreiserhöhung
Und was wird mit den ALG II Beziehern? Werden die erhöhten Heizkostenzahlungen von der ARGE auch übernommen? Es sind
immerhin mehr als 10% und für jemanden , der wenig hat eine enorme Belastung.
Da schaue ich mal genauer hin auch wenn ich nicht direkt betroffen bin.
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Zielobar schrieb:
am 20. Juli 2011 um 21:23:45
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Gas
Ich lebe nicht in einem exotischen Warmraum, ich spare wo ich kann. Die Diktatur der Gaspreise geht mir auf die Nerven. Ich bin zwar auch
gegen AKW , aber irgendwoher muss man seine Energie zum Heizen ja beziehen. Ich suche schon überall nach Energieversorgern, die sich zusammenschließen, und damit günstigere Preise bieten können. Hoffentlich nimmt das noch weiter zu.
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