28.09.2010, 17:59 Uhr | cs mit dpa
Verbrennen Sie kein Geld beim Gaskauf und wechseln Sie zu einem günstigen Anbieter (Foto: imago) (Quelle: imago)
Die Gaspreise in Deutschland fahren zur Zeit Achterbahn: Pünktlich zum Start der Heizsaison drehen hunderte Versorger an der Preisschraube - und das völlig uneinheitlich. Zweistellige Preisaufschläge gibt es etwa bei den Stadtwerken Dinslaken und der Hewa Hersbruck in Bayern. Das Vergleichsportal verivox.de ermittelte etwa bei den Stadtwerken in Dülmen und Lübbecke in Nordrhein-Westfalen zweistellige Abschläge. Wir haben für Sie die genauen Preisänderungen beim Gas zusammengestellt - klicken Sie sich rein!
Getrieben von neuen Anbietern und einer zunehmenden Wechselbereitschaft der Verbraucher gerät die Preishoheit der Versorger ins Wanken. Etwas mehr als die Hälfte der über 200 Gasanbieter, die Änderungen ankündigten, wollen in den kommenden Monaten die Preise nach oben anpassen. Die übrigen, darunter auch die Regionalversorger des Energieriesen E.ON, lassen sie unverändert.
Insgesamt befinden sich die Gaspreise seit 2009 in einem Abwärtstrend. Nach Angaben des Bundesverbandes Energie und Wasserwirtschaft BDEW lagen sie am Jahresanfang auf dem tiefsten Stand seit 2006. "Weltweit sind die Gaspreise im Keller", sagt Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher. Entsprechend gesunken sind die Bezugskosten, was die örtlichen Versorger eigentlich in die Lage versetzen sollte, sich zu niedrigeren Preisen mit Erdgas einzudecken und die Endkunden günstiger zu beliefern - es sei denn, sie sind an langfristige Verträge gebunden.
"Die sich wandelnden Beschaffungs- und Unternehmensstrategien führen zu immer größeren Preisunterschieden zwischen den Gasversorgern", beschreibt Verivox-Experte Peter Reese die Lage in der Branche. Daniel Dodt von Toptarif führt die Schere zwischen den ölpreisgebundenen Gaspreisen und den Marktpreisen auf einen Sonderfall zurück: In der Wirtschaftskrise sei ein Gas-Überangebot entstanden. Deshalb seien anders als früher größere Gasmengen im freien Handel verfügbar. Und die drücken auf die Preise.
Trotz des aktuellen Überangebots auf dem Gasmarkt zahlten die Verbraucher letztlich das Dreifache der Preisnotierung an der Börse, sagt Claudia Kemfert, Energie-Expertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin. Sie verweist auf die Ölpreisbindung, die seit 50 Jahren die Preisbildung auf dem Gasmarkt vorgibt. Kemfert fordert deren Abschaffung: "Die Ölpreisbindung passt nicht mehr in unsere Zeit", sagt die Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit. Dies sah der Bundesgerichtshof (BGH) ähnlich und kippte im März dieses Jahres die ausschließliche Gaspreisbindung an Heizöl.
Wenn auch Sie sich über zu hohe Gaspreise ärgern, befolgen Sie doch den Rat von Energieexperte Peters: Den Anbieter wechseln und Geld sparen. Doch das Anbieterwechseln kommt nur schleppend voran. Nach Angaben des BDWE hat erst jeder zehnte Haushalt seinen Gasversorger schon einmal gewechselt. Man müsse den Verbrauchern die Angst vor einem solchen Schritt nehmen, meinte Reese von Verivox.
Vergleichen Sie jetzt - Der Gaspreis-Rechner
"Der Anbieterwechsel ist das entscheidende Instrument, um Versorger abzustrafen oder zu belohnen", sagte ein Sprecher der Bundesnetzagentur. Welche Waffe sie in den Händen halten, ist vielen Verbrauchern noch gar nicht bewusst: So konnten die Endkunden im Juni 2010 im Durchschnitt bereits zwischen 25 Anbietern auswählen, 2008 waren es erst drei. Und wer die richtige Auswahl trifft, der schont sein Portemonnaie: Bei einem Musterhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden können Verbraucher Einsparungen von im Schnitt 250 Euro einstreichen. "Es gibt für die Kunden jetzt die einmalige Chance: So gut wie jetzt war die Gelegenheit noch nie", sagt der Energieexperte des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Holger Krawinkel.
Wenn also auch Sie das Gefühl haben, dass Ihre Heizkosten zu hoch sind, nutzen Sie einfach unsere Rechner zu Gas und Öl. Mit wenigen Klicks verraten Ihnen die Rechner, welcher Anbieter in Ihrer Nähe den günstigsten Preis hat. Und im Handumdrehen können Sie viele hundert Euro sparen. Und mit unseren Tipps zum richtigen Anbieterwechsel, gehen Sie sicher, dass der Wechsel auch reibungslos über die Bühne geht.
Der Blick in den Geldbeutel zeigt: Wer Energie spart, spart Bares. zum Video
Quelle: t-online.de , dpa
Andi Hofmann Germany schrieb:
am 4. Oktober 2010 um 07:39:01
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Energiepreise - Monopole
Es ist Zeit das das Volk die Grundversorgung wieder in die eigenen Hände nimmt und die vier Besatzungsmächte eon,
Vattenfall, RWE und EnBW verstaatlicht. Der Versuch die Märkte mit Wettbewerb zu beleben und dem Kunden gutes zu tun ist kläglich gescheitertet. Die beiden Gründe. Die Energiemafia und die Lobbyisten sowie Unvermögen oder Unwillen des Kartellamtes. Die werden uns weiterhin bei jeder Gelegenheit das Fell über die Ohren ziehen. Das ändert sich nie! Achtung Wasserversorgung in Gefahr !
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Eto schrieb:
am 4. Oktober 2010 um 07:34:58
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Gas
Nicht nur beim Gas sagen sie mal das ist überall dasselbe die ganze Energie Konzernen spielen mit uns genau wie unsere Regierung die
verarscht uns auch , bezahlen müssen wir trotzdem und keine macht was ,oder? Schönen Tag auch.
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wally schrieb:
am 4. Oktober 2010 um 07:15:35
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wechsel
ich kann nur sagen wechseln-jedes jahr wechseln-ich schau nicht nur bei verivox,denn die haben nicht immer den günstigsten am
haken.sucht mehrere durch-nur so könnt ihr sparen.im übrigen-in staatl.hände-richtig,aber dann verdient die regierung nichts mehr drann,deswegen haben sie es in privater hand gelegt-gut für die kasse und gut für ihre ausreden.
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