
24.05.2011, 11:42 Uhr | Spiegel Online
Die Nachfrage nach Erdgas wird immer größer (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Der Gaspreis zieht an, und die Verbraucher müssen mit steigenden Kosten rechnen: 28 Versorger werden bis Juli ihre Tarife erhöhen - in der Spitze um fast 18 Prozent. Rund eine Million Deutsche sind betroffen.
In Deutschland wird es allmählich sommerlich warm, und der nächste Winter ist noch weit weit weg. Für Gasversorger ist das ein guter Zeitpunkt, um die Preise zu erhöhen. Schließlich bemerken die Kunden die steigenden Kosten erst, wenn sie die Heizung wieder aufdrehen müssen.
Tatsächlich kündigen aktuell viele Unternehmen Preiserhöhungen an. Bis zum 1. Juli planen 28 Grundversorger ihre Tarife anzuheben, darunter große Versorger wie die Stadtwerke München und die Nürnberger N-ERGIE. Das teilte das Verbraucherportal Check24 mit. "Insgesamt sind rund eine Million Verbraucher von den Erhöhungen betroffen", sagte eine Sprecherin auf Anfrage.
Im Schnitt liegen die Preiserhöhungen bei rund zehn Prozent. Einem durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden Gas entstehen dadurch Mehrkosten von gut 137 Euro pro Jahr. In der Spitze werden die Preise um bis zu 17,95 Prozent erhöht, einen Durchschnittshaushalt würde das 226 Euro pro Jahr extra kosten.
Hauptgrund für den Preisschub sind laut Check24 die Auswirkungen der Krisen in Nahost und Nordafrika. Diese hätten zunächst zu steigenden Ölpreisen geführt - was in der Folge auch dem Gaspreis Auftrieb gibt. Grund ist die sogenannte Ölpreisbindung.
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Diese regelt, dass die Erdgasproduzenten ihre Preise an die Entwicklung des Ölpreises angleichen - in der Regel mit einem zeitlichen Abstand von einem halben Jahr. Eingeführt wurde die Koppelung, um Gas dauerhaft wettbewerbsfähig mit Öl zu machen. Steigt der Ölpreis, folgt auch der Gaspreis - und andersherum. Offiziell existiert eine Ölpreisbindung für Privatkunden nicht mehr, große Gasversorger orientieren sich aber noch immer an ihr.
Während die Gaspreise in die Höhe schnellen, fallen die Ölpreise schon wieder. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Montag knapp 110 Dollar - zu Spitzenzeiten waren es fast 130 Dollar gewesen. Händler begründeten die jüngsten Preisabschläge vor allem mit dem stärkeren Dollar, der die Öl-Nachfrage aus vielen Ländern belastet. Die Commerzbank verweist zusätzlich auf die hohe Unsicherheit an den Märkten wegen der europäischen Schuldenkrise.
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Quelle: Spiegel Online
IKE schrieb:
am 23. Mai 2011 um 18:57:05
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meckern hift nicht
labert nicht , handelt !!! der Deutsche kann nur Sprüche klopfen, geht auf die Strasse, lernt doch mal was von den Ossis
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dumme Michele schrieb:
am 23. Mai 2011 um 18:15:07
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Heizung- was ist das?
Wir heizen fast nicht mehr. Wir ziehen alles warmes was wir haben an. Wenn Schimmel kommt bekämpfen wir sofort, warten
auf Mieter der beseitigt muss- blöde Sache, der macht nichts. Wir haben kein Schimmel überhaupt. Leider müssen wir bei Nebenkosten 50%/50% von quadratmeter bezahlen. Wir leben noch und haben sehr warme Bettwäsche!
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Jette schrieb:
am 23. Mai 2011 um 18:12:56
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Gaspreise
Wegen jeden Mist eine Demo, gerade die Grünen, Aber hier sagen und machen sie nichts, Lobby
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