19.08.2011, 09:54 Uhr | AFP, t-online.de - mmr
Sind erneuerbare Engergiequellen wie Holzpellets eine Alternative für Öl und Gas?
Deutschland droht ein teurer Winter. Pünktlich zum Beginn der Heizsaison erhöhen fast 200 weitere Gasversorger ihre Preise: Millionen Haushalte müssen Herbst mehr fürs Heizen oder Kochen zahlen, wie das Verbraucherportal Verivox mitteilte. Ihre Gasrechnung fällt demnach im Schnitt um elf Prozent höher aus - das sind knapp 140 Euro im Jahr.
Laut Verivox gibt es in den Gebieten, in denen im September der Gaspreis erhöht wird, 5,8 Millionen Haushalte. Dort, wo im Oktober die Tarife steigen, gibt es demnach 5,9 Millionen Haushalte mit Gasanschluss.
Insgesamt sind 9,7 Millionen Haushalte betroffen, wie eine Verivox-Sprecherin sagte. Einzelne Versorger werden ihren Preis laut dem Portal sogar um 47 Prozent anheben. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeute dies eine Mehrbelastung bis zu 600 Euro im Jahr.
Auch das Verbraucherportal Check 24 aus München rechnet mit Preiserhöhungen um durchschnittlich elf Prozent ab September und Oktober. Unter den Versorgern, die ihre Tarife verteuern, sind demnach auch große Unternehmen wie E.ON Avacon in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, EWE in Norddeutschland und Mainova in Frankfurt und der Rhein-Main-Region.
Bis August hatten nach Angaben von Check24 bereits 138 Versorger ihre Preise um durchschnittlich zehn Prozent angehoben. Die letzte Welle gab es im Juli und August, als rund 70 Grundversorger die Tarife verteuerten. Insgesamt gibt es mehr als 800 Gaslieferanten in Deutschland. Die Preise fürs Gas steigen seit Ende der Wirtschaftskrise. Bereits im vergangenen Jahr hoben rund 260 Anbieter ihre Preise im Schnitt um neun Prozent an, wie Check24 mitteilte.
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Strompreisvergleich
Die Versorger begründen den Preisanstieg mit der Koppelung der Erdgas-Preise an die Ölpreise. Diese hätten sich in zwölf Monaten um etwa 40 Prozent verteuert (vgl. Rohöl-Brent-Chart). In der Regel passen sich der Gaspreise mit einer halbjährigen Verzögerung an. Kleiner Hoffnungsschimmer: Seit April hat sich Rohöl wieder etwas verbilligt, das könnte auch weitere Gaspreiserhöhungs-Wellen ein wenig dämpfen.
Daneben gibt es mittlerweile aber auch Anbieter, die sich kurzfristig am Spot-Markt Gas besorgen. Daher wird der Unterschied zwischen den Gaspreisen nach Beobachtung der Verbraucherportale immer größer. Laut einer GfK-Umfrage wechseln deutlich mehr Verbraucher ihren Strom- als ihren Gasanbieter.
Eine Möglichkeit, sich gegen die steigenden Gaskosten zu wehren, ist der Wechsel zu einem neuen Anbieter. Für einen vierköpfigen Haushalt ergeben sich nach Angaben von Verivox oft mögliche Einsparungen von vielen hundert Euro im Jahr. Den Gaspreisvergleich finden Sie hier.
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Quelle: AFP , t-online.de
Dieter schrieb:
am 19. August 2011 um 18:26:18
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Mein Heizkessel ist BJ.1966..
..und bleibt drin, solange er hebt. Obwohl der Kessel alles verheizen kann, würd ich nie auf Gas umsteigen.
Die Abhängigkeit von einem Lieferanten ist nix für mich. So kann ich verbrennen, was grad günstig ist, derzeit Holz. Öl kommt erst wieder dran, wenn der Preis unter 65 cent liegt. Bei Gas bin ich an die Verträge gebunden, kann nicht kurzfristige Preissenkungen wie bei Öl ausnutzen.
Investitionen in Dämmung und Wärmekollektoren scheine mir da sinnvoller zu sein.
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Schröder Symphatisantensau schrieb:
am 19. August 2011 um 11:33:59
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Da muss ich einfach meinen Senf abgeben
Wenn es um meinen Lieblingsfreund Schröder geht ist mir Faustschlag zu viel.
Sein
Ausbilder(Maschmeyer) hat an ihm ganze Arbeit geleistet.Wer hat gerade den Bericht über die Russische BP Tochter und Schröder gesehen? Eine Umweltsauererei ohne Ende,Masselmann.Wenn die innere Stimme ruft. Da kassiert Schröder 200 000 Euros pro Jahr als Umweltbeauftragter von diesen BPlern,und das Land dort verkommt zur Öldeponie und alles geht ein.
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dr.horst hardt schrieb:
am 19. August 2011 um 10:15:44
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(8)
"Gaspreis"
Die Deutschen habens so gewollt: Die sichersten Atomkraftwerke (AKW) der Welt abstellen! Hunderte v. Mrd. Volksvermögen
verschleudern! Sich vom Gas-Lieferant Russland abhängig machen (40, bald 70%)! - Bis jeder Russe soviel verdient wie ein Hartz-IV-Empfänger, wird der Gaspreis noch 3-500% ansteigen (russ. Politiker). R. baut AKW u. verkauft sein Gas an die Deutschen. Denn Alternative Energie, einschließlich Wasserkraft (siehe Edersee!), ist unzuverlässig, unbrauchbar - für alle Lebensbereiche!
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