
08.12.2010, 07:36 Uhr | Spiegel Online
Dutzende Gasanbieter erhöhen im Januar die Gaspreise - zum Teil kräftig. Eine Durchschnittsfamilie muss mit jährlichen Extrakosten von rund 88 Euro rechnen, insgesamt sind mehr als sechs Millionen Haushalte betroffen. Doch es gibt auch Anbieter, die ihre Tarife senken. Laut Verivox können Verbraucher durch den Wechsel vom günstigsten zum preiswertesten Angebot durchschnittlich 315 Euro pro Jahr sparen. Mit unserer Übersicht sehen Sie sofort, welcher Anbieter in Ihrer Nähe die Preise erhöht, und wer das günstigste Angebot parat hält - klicken Sie sich rein.
Mit der kalten Jahreszeit steigen die Gaspreise. Schon im September und Oktober hatten 81 Gasunternehmen ihre Tarife deutlich angehoben - nun werden die Gaspreise für Millionen Kunden erneut steigen. Das berichtet das Verbraucherportal Verivox. So haben für den Januar bundesweit 73 Unternehmen eine Preiserhöhung um durchschnittlich 7,2 Prozent angekündigt. Über sechs Millionen Haushalte sind davon betroffen. Für einen Musterhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 kWh bedeutet dies zusätzliche Kosten von rund 88 Euro. Ein Versorger, das Unternehmen TaunaGas Oberursel, hebt seinen Gaspreis sogar um 21,9 Prozent an.
Dass es auch anders geht, beweisen 26 Unternehmen, die ihren Preis senken - um durchschnittlich immerhin sechs Prozent. Davon profitieren allerdings nur knapp 1,5 Millionen Haushalte. Auffällig ist die extrem unterschiedliche Preispolitik der Gasversorger in diesem Jahr - sie lässt sich durch die verschiedenen Beschaffungsstrategien erklären. Anbieter, die ihr Gas über langfristige Verträge erhalten, sind meist an die Entwicklung des Heizölpreises gebunden - und der ist zuletzt deutlich gestiegen. Die Mehrkosten werden an den Kunden weitergegeben.
Anders ist es bei Unternehmen, die ihr Gas kurzfristig im Großhandel einkaufen. Denn im Zug der Finanzkrise ist die weltweite Nachfrage zurückgegangen, gleichzeitig wurden viele neue Gasquellen erschlossen. Die Folge: ein Überangebot am Gasmarkt und sinkende Preise an den internationalen Handelsplätzen. Versorger, die hier mitspielen, können nun Preissenkungen an ihre Kunden weitergeben.
Insgesamt ist der durchschnittliche Gaspreis in Deutschland 2010 um etwa zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Allerdings war die Entwicklung im Verlauf des Jahres äußerst unterschiedlich. Zu Beginn des Jahres blieb der Preis noch stabil. Doch pünktlich zum Beginn der Heizsaison erhöhten die Unternehmen dann die Preise. Derzeit zahlen Familien in Deutschland durchschnittlich 1198 Euro pro Jahr für Gas. Mit den Preissteigerungen und dem zu erwartenden kalten Winter könnten es durchschnittlich 150 Euro mehr werden, in Einzelfällen sogar 300 Euro, sagen die Experten von Verivox voraus.
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Quelle: Spiegel Online
Toni schrieb:
am 8. Dezember 2010 um 06:31:31
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Gas sparen
Da ich mit 55 Jahren kerngesund in Frühpension gehen konnte, habe ich mir zu Hause einen Kaminofen bauen lassen. Da ich Zeit und
Lust zum Holzsammeln habe,heize ich nur noch mit Holz. Ihr glaubt nicht,was das spart und Holz sammen,sägen und spalten hält fit. Mir sind die Gaspreise egal. Ich sitze im Warmen Wohnzimmer und lege ein Stück Holz nach,dann ist die Welt in Ordnung.
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Rosi schrieb:
am 7. Dezember 2010 um 13:52:54
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Gaspreis
Ich wunder mich immer wieder,über was sich die Deutschen so aufregen können. Auf unserer Erde verhungern Menschen und wir regen
uns über steigende Gaspreise auf. Wer mal in der dritten Welt war,der wird begreifen,wie gut es uns geht.Über die Hälfte der Weltbevölkerung würde gerne mit uns tauschen.Wir kennen keinen Hunger,keinen Durst haben ein Dach über dem Kopf und keine Kriege. Trotzdem sind wir unzufrieden.
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Vasco schrieb:
am 7. Dezember 2010 um 13:38:41
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Gaspreise
Immer lächeln, wir bezahlen, andere wie putin, schröder & co machen die taschen voll und können sich alles leisten. Diese sorte
wird aber immer größe, deswegen werden die preise ständig erhöt. Der Trog soll für alle reichen!
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Die 58-jährige Gina Rinehart ist Bergbau-Unternehmerin. zum Video