24.09.2010, 09:38 Uhr | dpa tmn
Preise vergleichen uns sparen: Mieter zahlen jährlich zu viel für die Heizung (Foto: imago) (Quelle: imago)
Der Herbst steht vor der Tür und damit die Heizsaison - und die kann teuer werden. So zahlen deutsche Mieter laut den Klimaschutzexperten von co2online jährlich rund 1,8 Milliarden Euro zu viel an Brennstoffkosten. Schuld sind die Vermieter, die nicht genügend auf die Einkaufspreise achten. Würden sie öfter die Angebote verschiedener Anbieter vergleichen, könnten ihre Mieter im Schnitt 120 Euro einsparen. Die Experten hatten für ihre Studie rund 12.500 Heizkostenabrechnungen ausgewertet.
Mieter zahlen demnach im Schnitt 644 Euro für die sogenannten Brennstoffkosten, die etwa 80 Prozent der Heizkosten ausmachen. Von diesen 644 Euro ließen sich 120 Euro einsparen, wenn der Vermieter wirtschaftlicher im Interesse der Mieter handeln würde, so co2online. Dafür müsste dieser öfter mal die Preise vergleichen und auf einen günstigeren Anbieter wechseln. Dazu ist er nach dem Wirtschaftlichkeitsgebot sogar verpflichtet: Vermieter dürfen unverhältnismäßig hohe Kosten nicht an ihre Mieter weitergeben.
Wenn also auch Sie das Gefühl haben, dass Ihre Heizkosten zu hoch sind, nutzen Sie einfach unsere Rechner zu Gas und Öl. Mit wenigen Klicks verraten Ihnen die Rechner, welcher Anbieter in Ihrer Nähe den günstigsten Preis hat. Und im Handumdrehen können Sie viele hundert Euro sparen. Generell können Mieter mit einem vom Bundesumweltministerium geförderten kostenlosen Gutachten ihre Heizkosten überprüfen lassen. Noch bis Jahresende ist dieses Gutachten vom Fachmann kostenlos.
Quelle: t-online.de , dpa-tmn
Rentner Jürgen schrieb:
am 24. September 2010 um 12:15:49
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Mieter verheizen...
Als "kleiner" Imobilienbesitzer komme ich öfter an meiner vermieteten 2 Zimmer Wohnung mit 3 Schichtenglas Fenster
vorbei. Trotzdem der Mieter auf der Arbeit ist, steht tagsüber im Schlafzimmer und in der Küche das Fenster auf (gekippt). Da frage ich mich, was soll die schönste Wärmedämmung, wenn so mit Energie geaast wird.
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TN schrieb:
am 24. September 2010 um 10:51:56
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Gaspreise
In Sachen Gaspreisen, Durchleitungsgebühren, etc. ist die Politik gefragt. Dann würde unser Gas viel billiger werden. Aber so
lange Politikern Jobs in Energiekonzernen in Aussicht gestellt werden, wird sich da nicht viel tun, denn eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
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Mieter schrieb:
am 24. September 2010 um 10:39:39
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Eigentum verpflichtet
Es scheint ja sehr viel arme Mieter geplagte Vermieter zu geben. Aber viele Mieter gehen schon unverantwortlich mit dem
"Geld" der Mieter um, wenn sie nicht auf die Wirtschaftlichkeit achten! Ich musste z.B. feststellen, dass im Haus meiner neuen Wohnung durch einen zu ungunsten der Mieter abgeschlossenen Warmeliefervertrag die Heizkosten bei 200% des ortsüblichen Durchschnittspreises liegt. So werde ich jetzt wohl pro Monat 30% mehr Nebenkosten nachzahlen müssen.
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